|
Rundreise USA - Westen |


Erst nach Einbruch der Nacht erreichen wir Las Vegas. Damit zeigt sich uns die Spielerstadt von ihrer schönsten Seite. An jeder Ecke blinkt und glitzert es, werben Leuchtreklamen für M&M’s, den Verzehr von Fastfood oder den Einkauf neuer Klamotten. Werbetafeln informieren über die aktuellen Shows und darüber strahlen uns die Namen der weltbekannten Casinos entgegen, um mit dem Paris, New York New York oder dem Cesars Palace nur ein paar Beispiele zu nennen.



Auf dem Weg nach Las Vegas wollten wir eigentlich Quarter (25 Cent-Münze) für die Einarmigen Banditen sammeln. Doch das kann man sich heute sparen. Denn inzwischen wurden die meisten Spielautomaten auf Wert- und Scheckkarten umgestellt. Auch mit Dollarnoten lassen sie sich noch füttern. Das früher bei hohen Automatengewinnen typische Klimpern von Münzen jedoch gehört der Vergangenheit an. Ganz sind die Münzautomaten zwar noch nicht verschwunden, gesehen haben wir aber keinen.


Bei den Rundgängen durch die riesigen Spielhallen staunen wir über die Menge an Automaten. In den großen Casinos müssen es über tausend sein, die uns von allen Seiten mit ihrem Gedudel um den Verstand zu bringen versuchen. Schauen wir uns einen an, stehen wir außerdem wie der Ochs vorm Berg. Natürlich wissen wir, wie ein normaler Spielautomat funktioniert. Aber hier stehen in der Mehrzahl Automaten herum, bei denen man bereits einen Haufen Geld verdaddelt hat, bevor man das Spiel überhaupt versteht.
|