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Reisebericht Tobago |


Speyside ist das letzte Dorf an der Windward Road und der zugleich wichtigste Ferienort an der kurzen Ostküste von Tobago. Es ist die Mischung aus dörflicher Idylle, dem Blick zu den beiden vorgelagerten Inseln Goat Island und Little Tobago und der geschützten Tyrell´s Bay, die den Ort besonders macht. Und auch wenn Speyside längst als Tauchparadies vermarktet wird, konnte sich das Fischerdorf seinen Charakter doch weitgehend erhalten.


Das liegt sicher zum einen daran, dass es hier statt großer Bettenburgen bislang eher familiäre bis überschaubar große Gästehäuser und Hotels gibt, zum anderen aber auch an der Entfernung zur Hauptstadt Scarborough, den Flughafen und dem touristisch besser erschlossenem Bereich an der südlichen Karibikküste mit Pigeon Point, Buccoo Reef und Stone Haven Bay. Die Gegend eignet sich damit am besten für Leute, die in Ruhe ihr Buch am Strand lesen, die gerne Tauchen oder Schnorcheln oder eben gar nichts machen möchten. Oder, wie es Annette ausdrückt: “Also zwei Wochen könnte ich hier nicht verbringen.”


Nach dem Rundgang auf Little Tobago und dem Schnorcheln über dem Angel Reef aber sind wir froh, uns in Jemmas Treehouse, einem wunderschönen, um einen riesigen Baum herum gebauten Restaurant stärken zu können. So Ideen, wie sich Gebäude in die Landschaft einfügen oder gar mit ihr kombinieren lassen, sollten viel öfter umgesetzt werden. Da das gesamte Restaurant sehr offen gehalten ist, müssen wir zwar aufpassen, dass unsere Serviette nicht verlustig geht. Die dafür freie Sicht über die Tyrell´s Bucht macht das aber mehr als gut, sodass wir in Jemmas Treehouse einen schönen Abschluss eines rundum gelungenem Ausflugs verbringen.


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