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Reisebericht Tobago |


Mit unzähligen, kleinen Nadelstichen klatscht das Wasser auf uns herab. Es ist kühl, es ist nass, es ist vor allem ein wunderschönes Erlebnis: ein Bad im Highland Waterfall. Mit zwei Becken, die über eine Kurve miteinander verbunden sind, und einem 30 Meter hohen Absturz am Ende könnte der Wasserfall einem Bilderbuch entsprungen sein. In der Trockenzeit stürzt natürlich nur wenig Wasser über die obere Kante. Dafür aber ist das Wasser schön grünblau gefärbt.



Nachdem wir bei unseren Reisen schon etliche, schmuddelig braune Wasserfälle gesehen haben, finden wir im Regenwald von Tobago endlich den Wasserfall, den wir uns alle wünschen: nicht zu groß, ein wenig versteckt, mit einer klaren Kaskade und mit 25 Grad warmen Wasser. Also flugs die Klamotten ausgezogen und hinein ins tropische Badevergnügen!


Nach der Wanderung entlang des Courland Rivers fröstelt es uns im ersten Moment. Schon nach den ersten paar Schwimmzügen aber haben wir uns daran gewohnt und können das Bad in vollen Zügen genießen. Einzig beim flachen Übergang in das Becken direkt unter dem Fall müssen wir aufpassen. Denn bei 25° fühlen sich auch Algen wohl und sind die Steine entsprechend glitschig. Also Obacht und hie und da Festgehalten! Auf der anderen Seite der Engstelle aber können wir uns unbeschwert im tieferen Becken bewegen und das Wasser auf uns herab prasseln lassen, bevor wir erfrischt zurück zum Jeep gehen.



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