Am Nachmittag wechseln wir in die Liebe Wasserwelt. Schilder am Eingang stellen klar, dass hier der textilfreie Bereich ist. Etwas unpraktisch ist, dass es zwar zwischen dem Saunabereich Türen ins benachbarte Schwimmbad gibt, diese aber aus Sicherheitsgründen abgeschlossen sind. Damit soll verhindert werden, dass Kinder aus dem ebenfalls benachbarten Kinderland unbemerkt bzw. ohne Aufsicht ins Schwimmbad wechseln.
Nachdem wir uns schon in der Kaiseralm wohl gefühlt haben, sind wir von dem Saunalandschaft in der Lieben Wasserwelt überrascht. Hier gibt es eine ganze Reihe unterschiedlich warmer und feuchter Saunen wie die Tiroler Stubensauna und die Bauernsauna und Schwitzbäder. Besonders schön finden wir den Römischen Dufttempel mit Löwenbrunnen, in dem es sich auch nach drei heißen Saunagängen einige Zeit gut aushalten lässt. Im Gegensatz zur Kaiseralm bietet die Liebe Wasserwelt außerdem reichlich Ruheplätze mit einigen Liegen, einer kreisförmigen Sitzband und einer Art Bar, wo man sich Grander-Wasser oder auch Saft einschenken kann.
Deutlich lauter geht es im Schwimmbad zu. Im Gegensatz zur Saunalandschaft ist dies bereits am frühen Morgen geöffnet und werden die Liegen dann auch gerne und schnell belegt. Neben einem kleineren Warmwasserbecken bietet das Hallenbad ein zweites, großes Becken mit Außenbecken. Wobei das Außenbecken nur an warmen Tagen ein richtiges Außenbecken ist, ansonsten aber von einem ausfahrbaren Dach überspannt wird. Wer nur ein paar Runden schwimmen will, wird sich daran jedoch nicht stören - zumindest habe ich lieber ein Dach überm Kopf, als mich im kühlen Augustwind zu erkälten, anstatt zu erholen.