|
Sicher ist das: Die Dame ist wieder weg, ohne groß was zu erklären und siehe da, der Safe funktioniert nicht. Also nochmals versucht und nochmals und nochmals. Irgendwann habe ich dann auf das Display geschlagen, sodass die Batterien herausflogen. Aha, vielleicht sind die Batterien zu schwach? Also ein paar Akkus eingesetzt und wieder probiert. Nichts. Nichts. Und wieder Nichts. Dafür merke ich, dass der Safe lose ist. Mehr noch, ich kann ihn einfach aus dem kleinen Schrank herausheben. Sekunden später schaut mich ein Kofferjunge ungläubig an, als ich mit dem Safe in den Lift steige. Unten angekommen, spaziere ich zum Entsetzen der Angestellten mit dem Safe durch die Empfangshalle, um ihn schließlich auf einen Tisch krachen zu lassen. Im nächsten Moment scharen sich sämtliche Angestellte um mich herum, Augen und Mund vor Schreck weit offen. Schließlich haben wir minutenlang abwechselnd auf dem Display herum getippt. Ergebnis: mit Glück funktioniert der Safe. Wie übrigens auch die meisten anderen Safes, wie die anderen Reiseteilnehmer später am Strand berichten. Und apropos Strand: besser wäre es natürlich, den Safe mit zur Liege zu nehmen und stets ein wachsames Auge auf ihn zu werfen. Denn, so frage ich mich, wie sicher ist ein Safe, mit dem selbst ich ohne große Mühe spazieren laufen kann? Aber wir wollen ja das Positive sehen und stellen fest, dass wir nach dem Auftritt mit dem Safe unterm Arm keinerlei Probleme mehr mit dem Personal hatten *gg*.
|