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Wie der goldene Buddha in der Neuzeit wiederentdeckt wurde, haben wir bei unserer Reise in drei ähnlichen Geschichten erfahren. In der harmlosesten Variante haben sich in einer regnerischen Nacht angeblich Risse in dem Stuck gebildet, durch welche das Gold hindurchschimmerte. Da es in Thailand im allgemeinen häufig recht stark regnet, der Buddha andererseits unter einem Dach thront, halten wir diese Version allerdings für wenig wahrscheinlich. Die zweite Geschichte berichtet, dass die Gipsschicht der 700 Jahre alte Figur bei Umräumarbeiten zersprang und so das Gold zum Vorschein kam. Am besten gefällt mir jedoch die dritte Version, wonach ein Grundstückskauf zur Bedingung hatte, den alten Ton-Buddha wegzuräumen. Beim Versuch, die Figur mit einem Kran zu heben, soll das Seil gerissen und der Buddha umgestürzt sein. Der Ton zersprang und darunter kam das Gold ans Tageslicht. Na, da übernehme ich doch gerne die Aufräumarbeiten. Immerhin haben alle drei Geschichten gemeinsam, dass die Figur im Wat traimit steht und 5,5 Tonnen schwer ist.
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