Bangkok
Kambodscha
Thailand
Einreise Poipet
Fahrt Siem Reap
Unfall bei Brücke
Princess Angkor
Angkor Thom
Bayon
Bayon
Phimeanakas
Angkor Wat
Old Market
Cambodia BBQ
Ta Phrom
noch mehr Bilder
Banteay Srei
Östlicher Mebon
Restaurant Bayon 2
Angkor Wat II
Ta Phrom Kel
Angkor Zoo
Tonlé Sap
Vietnamesen-Dorf
Khmer-Dorf
Amok Taxi
Wetter und Links
Kontakt
Gästebuch

Erklärung zu den
Grünen Links

Ta Phrom - Urwaldtempel

Kaum sind aus dem Bus ausgestiegen, bieten sich uns die ersten Möglichkeiten, Getränke, Souvenirs oder auch nur einfach unnötigen Ballast vor der Erkundung des Tempels Ta Phrom zu kaufen. Für jeden Besucher ein sicheres Zeichen, dass er sich hier vor einem der bedeutenderen oder zumindest einem der beliebtesten Tempel befindet.
Ob hier auch Elefantentouren angeboten werden, kann ich nicht mehr sagen. Empfehlen können wir sie jedenfalls nicht, da viele Bereiche des Tempels nur zu Fuß zu erreichen sind. Ganz zu schweigen davon, dass es fast unmöglich ist, vom Rücken eines Elefanten gelungene Fotos zu schießen. Keinesfalls verzichten sollte man hingegen die Flasche Wasser, die einem beim Verlassen des Busses gereicht wird.

Durch das Osttor mit dem Kong Dschum (dem geköpften Buddha) betreten wir Ta Prohm, den Urwaldtempel. Etwas schade finden wir, dass das Osttor für den Verkehr freigegeben ist und sich so immer wieder Motorräder und Pkws durch die schmale Zufahrt quetschen.
Im Innern angelangt, begegnen wir als nächstes einer Combo. Auf die ersten Blick wirken die Musiker ganz normal. Das darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie allesamt Opfer von Landminen sind. Im Unterschied zu denen in der Stadt tragen sie ihre Verstümmelungen jedoch nicht zur Schau.

Ta Phrom - Minenopfer-Combo
Ta Phrom - Urwaldriesen Ta Phrom - Urwaldriese Ta Phrom - Urwaldtempel - Würgefeige über Mauer

Weiter auf dem Weg zum Tempel ertönt über uns eine gewaltige Geräuschkulisse. Auch wenn sie für uns weitgehend unsichtbar bleiben, wissen wir doch, dass es sich nur um Zikaden handeln kann, die solch einen beinahe kreischendes Konzert anstimmen. Bedeutender für den Tempel sind jedoch die Vögel. Denn sie waren es, die nach Verlassen der Tempelanlage ihren Schnabel auf den aus Laterit errichteten Mauern und Gebäuden gewetzt haben oder auch einfach etwas aus luftiger Höhe herabfallen ließen und dadurch zum Beispiel den Samen der Würgefeige auf die Tempeldächer gebracht haben.

Ta Phrom - Urwaldtempel im Klammergriff einer Würgefeige Ta Phrom - Urwaldtempel mit uns davor

Mit den Jahrhunderten gelang es immer mehr dieser zunächst zierlichen Pflanzen, ihre Wurzeln über die Mauern bis hinunter zum Boden zu strecken. Die Folgen begeistern uns: denn anders als viele andere Tempel hat viele der Urwaldriesen im Ta Phrom belassen. So entdecken wir immer wieder Gebäude mit riesigen Würgefeigen, welche die alten Mauern mit ihren kräftigen Wurzeln gleichzeitig sprengen und doch fest umklammern. Unten angelangt, schlängeln sich die Wurzeln über die Steinplatten, bis sich irgendwo eine Lücke auftut, in der sie nach unten aus unserem Blickfeld entschwinden. Zum Leid der Tempel finden sie im Untergrund jedoch nur wenig Halt. Damit sind die Bäume recht windanfällig und haben durch die häufigen und sehr stürmischen Gewitterschauer schon viele Gebäudeteile mit in die Tiefe gerissen.

Ta Phrom - Urwaldtempel Ta Phrom - Urwaldtempel Ta Phrom - Urwaldtempel

<<< zurück - weiter >>>