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Nach einigen Metern kommen wir erstmals am touristischen Zentrum Siem Reaps vorbei und finden wenig später endlich zum Old Market. Leider ist dieser längst geschlossen und so gibt es hinter ein paar wenigen geöffneten Ständen entlang der Straße nur enge, dunkle Gassen, die zwischen den zu dieser Stunde verlassenen Marktständen ins schwarze Innere der alten Halle führen. Also zurück zur belebten Tourimeile. Neben zwei Banken kommen wir an einigen Restaurants und lauten Bars vorbei. Leider begegnen wir aber auch einem Vierjährigen, den seine Eltern mit seinem erst wenige Monate alten Geschwisterle im Arm sowie einer leeren Milchflasche auf die Straße zum Betteln geschickt haben. Als er merkt, dass er mit seinem “give me some money, so I can buy milk” keinen Erfolg erntet, ruft er uns schließlich “F*** you! F*** you!” nach, bevor er uns hinterherspuckt... Am nächsten Tag berichten uns unsere Mitreisenden schließlich, dass sich der Old Market auch tagsüber nicht lohne. Leere Milchflaschen gehören beim Betteln übrigens zur Standardausrüstung. Denn diese haben wir dafür, dass es in Siem Reap kaum noch Bettler gibt, erstaunlich oft gesehen.
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