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Der Zoo selber ist mit drei Dollar Eintritt verhältnismäßig teuer (zum Vergleich: für die Tuk-Tuk-Fahrt vom Restaurant zum Angkor Wat, dem kleinen Tempel Ta Phrom Kel, dem Zoo, den Wartezeiten des Fahrers und der Rückfahrt zum Hotel haben wir einen Preis von sieben Dollar ausgehandelt). Wenn es den Tieren dadurch ein wenig besser geht, soll es uns aber recht sein. Den Vergleich zu deutschen Tiergärten kann der Angkor Zoo natürlich nicht standhalten. So ist zum Beispiel ein Leopard in einem nur winzigen Verschlag untergebracht und wünschen sich auch die Vögel und Affen sicherlich ein größeres Gehege, wenn ihnen schon die Freiheit vergönnt ist. Soweit es möglich ist, schauen die Wärter jedoch darauf, den Lebensraum der Tiere nicht unnötig einzuschränken. So haben die Krokodile weitmehr Platz als auf den kleinen Farmen in der Umgebung. Außerdem dürfen sich ein paar große Hirsche frei auf dem Gelände bewegen. Und wenigstens ein Kormoran ist offensichtlich sogar freiwillig zu Besuch bei den Enten. Dennoch: für die Tiere bleibt zu hoffen, dass der Zoo ausreichend Mittel bekommt (und diese entsprechend einsetzt), um die verschiedenen Gehege zu vergrößern und dem Leopard, dem Maleienbär und Fischotter sowie den vielen Affen wenigstens ein etwas erträglicheres Leben bieten zu können.
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