Pico de la Viejo

unterwegs auf der TF21
Pico Viejo in Wolken eingehüllt

Ein wenig im Schatten des Teides steht der Pico Viejo. Dabei erreicht auch er mit 3.135 Metern eine stolze Höhe für einen Vulkanberg und besitzt mit 800 Metern Durchmesser den größten Krater auf Teneriffa, der seinen Besuchern eine wahre Farbenpracht von tiefstem Schwarz über Rot und Ocker bis hin zu Türkis bietet. Zudem ereignete sich an der Westflanke des Pico Viejo der letzte große Ausbruch innerhalb der Las Cañadas, bei dem die Narices del Teide entstanden sind.

Blick über die Caldera zum Pico Viejo
Blick über die Caldera zum Pico Viejo
Los Roques de Garcia vor dem Teide-Massiv

Da wir uns immer noch beim Boca de Tauce befinden, bietet sich uns eigentlich eine Wanderung hoch zum Kraterrand und vielleicht noch weiter bis zur oberen Station der Seilbahn des Teides an. Andererseits wird die Wanderung im Rother in entgegengesetzter Richtung beschrieben und wäre dann hier der Endpunkt, an dem man seinen Leihwagen abstellen solle. Das alleine wäre ja nicht schlimm. Aber da der Abstiegsweg außerdem als mühsam beschrieben wird, feste Winterkleidung dringend notwendig ist und man über absolute Trittsicherheit und Erfahrung im unübersichtlichen Gelände verfügen solle, haben wir über diese Tour nicht wirklich nachgedacht. Da genießen wir doch lieber ein paar Tage später die Aussicht auf einen tief verschneiten Pico Viejo.

schneebedeckter Pico Viejo

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© Lars Freudenthal