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Mirador de Baracan |


Nach einer gemütlichen Kaffeepause in Masca fahren wir weiter zum Mirador de Baracan. Von hier lassen sich weite Teile des Teno-Gebirges überschauen und hat man bei gutem Wetter Sicht bis zur Insel La Palma. Auf einem Hinweisschild erfahren wir, dass sich auf dieser Anhöhe alte Wanderwege zwischen den Schluchten des Teno-Massivs und des Tals von El Palmar kreuzen. Obwohl das Teno-Gebirge zu den ältesten Teilen Teneriffas zählt, hat sich das Tal erst vor einigen tausend Jahren gebildet, nachdem ein Vulkanausbruch das alte Flussbett blockierte.


Zugleich ist die Region ein Beweis dafür, wie stark der Mensch seine Umwelt verändert. So waren die Hänge der Berge einst dicht bewaldet. Um die Gegend von Daute mit Brennmaterial für die Zuckerherstellung zu versorgen, wurden die Berge jedoch abgeholzt und die Täler anschließend zu Ackerland umgeformt. So blicken wir in Richtung Masca auf Terrassenplantagen, die auch heute noch ackerbaulich intensiv bewirtschaftet werden. Insofern die Erde nicht an die Küste gebracht wurde. Denn weil der Boden hier oben fruchtbar ist, wurden etliche Lkw-Ladungen Erde für die Bananenplantagen ausgehoben.


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