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Uhrzeit und häufig gestellte Fragen zu unserer Teneriffa-Reise |
Zu welcher Jahreszeit waren wir auf Teneriffa?
Wo haben wir die Finca gebucht?
Kommt man mit Deutsch / Englisch auf Teneriffa zurecht?
Was für eine Kamera/Zubehör hatten wir dabei?
Strom/Steckdosen/Spannung?
Wie ist das Essen auf Teneriffa?
Würden wir noch einmal mit einem Leihwagen nehmen?
Welche Erfahrungen haben wir mit dem Vermieter
der Finca gemacht?
Zu welcher Jahreszeit waren wir auf Teneriffa?
Wir sind zwei Tage vor Silvester angekommen und für zwei Wochen geblieben. In dieser Zeit ist das Wetter oft diesig und der Himmel verhangen. Dies gilt insbesondere für die Nordküste und das Bergland, wobei sich die Bedingungen auf der Insel jedoch abhängig von der Windrichtung und der Region schnell ändern können. Den meisten Sonnenschein gibt es an der Südküste und hier insbesondere an den Orten, welche der Nachbarinsel La Gomera am nächsten sind. Während die Temperaturen am Meer oft um die 20° Celsius schwanken, wird es im Bergland empfindlich kühl. Windfeste und warme Kleidung sind für Wanderungen etwa am Teide notwendig.
Wo haben wir die Finca Palo Alto gebucht?
Wir haben die Finca auf der Seite von Sonniges Teneriffa gefunden. Dadurch kam es im Vorfeld mehrfach zu Verwirrungen, da Sonniges Teneriffa diese und einige andere Fincas auf Teneriffa nur vermittelt, sich ansonsten aber anscheinend einzig um seine Provision (diese entspricht wohl der Anzahlung) kümmert. Als Folge bekamen wir sowohl vom Vermieter als auch von Sonniges Teneriffa dieselben Fragen gestellt wie ob wir die Finca nun buchen möchten und war zeitweise nicht klar, ob wir die Finca doppelt oder gar nicht gebucht hatten.
Leider hat uns Sonniges Teneriffa zudem um 50 Euro betrogen, weshalb wir diesen Veranstalter (oder auch Vermittler) auf gar keinen Fall weiter empfehlen können.
Kommt man mit Deutsch / Englisch auf Teneriffa zurecht?
In den Restaurants ist es gar kein Problem. Da viele Fincas von Deutschen vermietet werden, gibt es auch hier i.d.R. keine Probleme. Zumindest beim Bezug der Ferienwohnung. Beim Besuch des Drachenbaums sowie der Wanderung durch die Höllenschlucht verstehen die Mitarbeiter Englisch und bieten einem zudem schriftliche Informationen auf Deutsch an.
Was für eine Kamera/Zubehör hatten wir dabei?
Zur Ausrüstung zählten die Canon Eos 400D mit dem Objektiv Efs 17-85 mm und ein Tele mit 70 bis zu 300 mm und Bildstabilisator. Das Tele hat sich nicht gelohnt, weil ich überwiegend Landschaftsbilder oder Portraits aufgenommen habe.
Wichtiger ist ein UV-Filter oder auch Skylight. Schon allein, um die Linse vor Dreck und Fett zu schützen, aber auch, um mehr Farbsättigung auf den Bildern zu erreichen.
Wer eine Fotoausrüstung mitnimmt, deren Verlust ihn schmerzen würde, sollte diese versichern. Wir selbst haben unsere Ausrüstung bei Aktivas (Alte Leipziger) versichert, welche meine Kamera innerhalb einer Woche ersetzt hat. Wenn ich bedenke, dass wir die Versicherung eigentlich wegen unserer Reisen nach Afrika und in die Karibik abgeschlossen hatten... naja.
Strom/Steckdosen/Spannung?
Steckdosen und Spannung waren kein Problem, da diese in der Finca wie in Deutschland sind. Ein Problem könnten allenfalls Spannungsschwankungen verursachen. So hat uns ein Techniker vor Ort berichtet, dass er auf einmal 380 Volt auf der Hausleitung hatte, was sein PC gar nicht so lustig fand.
Wie ist das Essen auf Teneriffa?
Nachdem unser Auto aufgebrochen wurde, hatten wir auf teure Restaurant-Besuche verzichtet und uns überwiegend selber versorgt. Zum Einkaufen sind wir nach Adeje gefahren, wo es einen günstigen Mercadona gibt.
Die paar Restaurant-Besuche, die wir uns in Garachico und Playa San Juan gegönnt haben, waren ausgesprochen lecker, bekömmlich und preiswert. Das heißt, verglichen mit den Preisen entlang der Deutsch/Schweizer-Grenze angenehm billig.
Würden wir noch einmal einen Leihwagen auf Teneriffa nehmen?
Ja. Das würden wir trotz des Einbruchs. Allerdings würden wir keinen Leihwagen mehr nehmen, bei dem Glasbruch nicht mitversichert ist, sondern den Wagen über eine Agentur mieten, welche die Selbstbeteiligung bei Einbruch erstattet wie es zum Beispiel bei Tuicars der Fall ist.
Welche Erfahrungen haben wir mit dem Vermieter der Finca gemacht?
Die Erfahrungen mit dem Vermieter der Finca Palo Alto sind weitgehend nicht vorhanden, da es keinerlei Service vor Ort gab - den Brötchendienst des Gärtners an den Wochentagen (Mo.-Fr.) mal ausgenommen. Auch der Sohn, der uns die Schlüssel brachte, schien nicht sonderlich motiviert gewesen zu sein.
Insgesamt hatten wir den Eindruck, dass die Finca Palo Alto als Selbstläufer geführt wird. So wird bereits die Vermarktung in großen Teilen von Dritten betrieben und ist die Finca so eingerichtet, dass sich die Gäste um vieles selbst kümmern können/sollen. Zum Beispiel wird darum gebeten, den Saunaofen nach Gebrauch von der Asche zu säubern, damit auch die nächsten Gäste eine ordentliche Sauna vorfinden.
Ein weiteres Anzeichen dafür, dass sich (Gärtner und Putzfrau ausgenommen) keiner groß um die Finca kümmert, ist der schlechte Zustand der Ruheoase unterhalb der Finca. Genauso ließe sich ein ordentlicher Parkplatz mit wenigen Stunden Einsatz für die unteren drei Gebäude einrichten, der wirklich notwendig ist.
Erklären lässt sich dies wohl dadurch, dass die Vermieter noch eine zweite Finca betreiben, die größer (mit Hallenbad und Gastronomiezelt) und teurer ist.
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