Bergdorf El Jaral

Um es gleich vorweg zu nehmen: El Jaral ist nicht mehr als ein verschlafenes Bergdorf am Ende einer Sackgasse. Restaurants gibt es keine, zumindest keine, welche wetterfest sind und auch dann geöffnet haben, wenn nur wenige Urlauber die Ruhe und Abgeschiedenheit dieses Ortes genießen. Wobei Ruhe? Eigentlich ja, einzig bei ein paar der wenigen Häuser kläffen Hunde, sobald sich eine Person nähert oder irgendwo anders ein Hund einen Grund gefunden hat zu bellen.

Straße nach El Jaral
hier steppt der Bär

Den Ort selbst haben wir schnell erkundet. Von der Finca Palo Alto sind es nur wenige Meter zum Schulplatz (Plaza Escuela). Von dort spazieren wir zunächst den Weg herunter, den wir am Abend hochgefahren sind. Dabei überqueren wir eine, oben schwach ausgeprägte Schlucht, welche den Ort in zwei Hälften teilt. Auf dem Weg hinunter zur Finca El Portillo sehen wir unzählige Feigenkakteen, aber auch etliche kleine Drachenbäume, Zitrusbäume, Feigen und Weinreben.

der Barranco
kleiner Drachenbaum
Gegensätze in El Jaral

Auf Höhe der Finca El Portillo biegen wir nach links in eine andere asphaltierte Straße. Was wir in der Nacht nicht sehen konnten: auch sie führt durch die kleine Schlucht hinauf auf den Schulplatz. Die eine unübersichtliche Kurve ohne absehbarem Ende entfällt damit. Ob der Vorteil in der Nacht so groß ist, gilt allerdings zu bezweifeln. Denn stattdessen erwartet einen dort eine Steilkurve, die es auch in sich hat. Das Herunterfahren am Tage ist hier aber deutlich bequemer.

Blick über die Schlucht zur anderen Hälfte des Ortes
Annette ist wetterfest!

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© Lars Freudenthal