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Finca Palo Alto - Casa Azul |
Eigentlich hatten wir ja das Casa Verde (das grüne Haus) buchen wollen. Weil dieses jedoch schon belegt war, haben wir uns für das Casa Azul (das blaue Haus), eines der unteren Ferienhäuser der Finca Palo Alto entschieden. Vor Ort hat sich das als Vorteil herausgestellt. Denn im Gegensatz zum Casa Azul ist die Küche beim Casa Verde in einem Extragebäude untergebracht. So haben die Verde-Gäste während des Unwetters zu Beginn unseres Urlaubs nasse Füße zum Frühstück und Abendessen bekommen, und nicht wir. Wobei das Schlafzimmer meiner Eltern leider auch nicht verschont blieb, oder - wie sie es nannten: “Ohje, in unserem Zimmer läuft ein Bach...” Genau genommen, vom Fenster unter dem Schrank, dem Koffer und der Tür hindurch bis hinein in die Küche. Das vordere Zimmer ist regensicher.


Abgesehen von den teils undichten Fenstern und der Tatsache, dass die Klamotten trotz Lüften mit der Zeit klamm werden, aber ist das Casa Azul richtig schön. Es gibt zwei Badezimmer mit Heizstrahler (wichtig!), eine liebevolle Einrichtung mit allerlei Zubehör zum Kochen und Feiern, einen Kugelgrill, den wir jeden zweiten Tag genutzt haben sowie Radio und Fernseher mit deutschem Programm. Weil es abends recht kühl wird, stehen zudem ein Heizstrahler und eine Gasheizung (Gas kostet extra) im Wohn- und Essbereich. Beides ist dringend nötig, da es bei der Finca recht schnell kühl wird, sobald die Sonne nicht mehr scheint.


Jede Menge Platz bietet die Dachterrasse, auf der man außerdem über Wireless-Lan Internet hat. Besser ist der Empfang allerdings direkt beim Schulplatz, wo der Sender steht. Vorausgesetzt, dass nicht irgendein Unwetter die Sendeanlage geflutet hat. Nach ein paar Tagen ging es aber wieder. Und weil der Empfang bei der Finca nur schwach ist, hat Mike (er ist für Internet zuständig) während unseres Urlaubs einen zweiten Sender bestellt, der dann zwischen dem La Casita und dem Azul hinkommen soll. Davon haben wir aber leider nicht mehr profitieren können.


Schade fanden wir allerdings, dass wir während der Feiertage bis zum 6. Januar einen Zuschlag in Höhe von 15 Prozent zahlen mussten, es in dieser Zeit keinerlei Service gab und sich niemand hat blicken lassen, um nach dem Rechten zu sehen. Dadurch waren die Handtücher für die Sauna bald aufgebraucht und wurden auch die in unserem Haus knapp. Etwas kleinlich erscheint uns zudem, dass wir für die Endreinigung (eine Tagesmiete) ebenfalls den Feiertagszuschlag zahlen mussten, obwohl unsere ganze zweite Woche außerhalb der Feiertage lag. Außerdem war die Weinbodega während unseres Aufenthalts geschlossen, die wir doch gerne genutzt hätten.
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