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Aufstieg nach Arguayo |
Wir folgen der Pflasterstraße 50 Meter bis zu einer Asphaltstraße, halten uns links und biegen weitere 50 Meter weiter, in einer Rechtskurve, auch schon wieder von der Straße in einen Camino ab. Verpasst man den Abzweig, ist es nicht weiter tragisch, weil auch die Straße in einem Bogen nach Tamaimo führt. Allerdings mit dem Unterschied, dass die Strecke länger ist und ein Stück weit entlang der breiten TF375 verläuft.


Apropos länger: Als wir den schönen und zum Ende hin etwas steilen Camino bewältigt haben und nach insgesamt einer Stunde den Ortsrand von Arguayo erreichen, schaut Marlis skeptisch. Als sie meint, dass es bald wieder zurück nach Tamaimo gehen müsste, da die Wanderung ja nur anderthalb Stunden dauern solle, muss Annette lachen. Denn nein, die Wanderung mit nur eineinhalb Stunden (in der Höllenschlucht) hatten wir um einen Tag verschieben müssen. Dass die Ersatzwanderung auch nur so kurz sei, hatte hingegen niemand behauptet. Oder, wie Annette antwortete: “Ähm, nein, diese Wanderung ist vier Stunden lang - sagten wir das nicht?”


Aber: es sind vier Stunden, die sich wirklich lohnen. Denn anders als bei vielen Rundwanderungen, die wir von daheim kennen, ist hier jeder Abschnitt für sich etwas ganz Besonderes, da die Wanderung durch vier unterschiedliche Landschaften führt. Zudem haben wir mit dem Aufstieg von Tamaimo (570 m) nach Arguayo (905 m) schon einen Großteil der Höhenmeter bewältigt. Ins Tal umzukehren, macht damit keinen Sinn. Wohl aber, eine erste Rast einzulegen, wozu sich der Platz vor der Kirche hervorragend eignet.


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