Vasamuseum

Nachdem wir uns vergewissert haben, dass es tatsächlich keinen Zugang zum Mittelaltermuseum gibt, zieht es uns zielstrebig nach Djurgården ins Vasamuseum. Wie wohl die meisten Besucher an diesem Tag, was uns eine Menschenansammlung vor dem Eingang weis machen will. Erst als wir näher beim Museum sind, sehen wir, dass es sich um eine Gruppe handelt, die sich beratschlagen muss, ob sie das Kriegsschiff Vasa sehen will oder nicht. Uns ist es recht und wenige Augenblicke später sind wir endlich im Trockenen.

Das Vasamuseum auf Djurgården
Bug des Kriegsschiffes Vasa

Im Innern ist es recht dunkel. Eine Kamera mit hoher Lichtempfindlichkeit ist damit unbedingt zu empfehlen. Denn überall blitzen kleine Kompaktkameras auf, die doch nur einen verschwindend kleinen Teil des gewaltigen Schiffes erhellen können. Obwohl viele Besucher im Museum sind, wirkt es dennoch nicht allzu voll und ist eigentlich überall, auf insgesamt vier Etagen, eine freie Sicht auf das Schiff gut möglich.

Kanonenluken, die nur Salut geschossen haben
durch die unteren Luken drang das Wasser ein

Nun also stehen wir vor der legendären Vasa - und sind überwältigt. Von der Bugspitze, die sich uns etliche Meter lang entgegenstreckt, dem in der Ostsee gealterten, dunklen Holz, den vielen Seilen entlang der Segelmasten, vom riesigen und kunstvoll gestalteten Heck und natürlich vom zweigeschossigen Kanonendeck, was irgendwie etwas unnatürlich wirkt und dem Boot bereits auf seiner Jungfernfahrt nach wenigen Salutschüssen und einer kleinen Böe zum Verhängnis wurde.

Takelage
Kanonenauflieger
Heck des Kriegsschiffes Vasa

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© Lars Freudenthal