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Teefabrik Mackwoods |



Wie ein Flickenteppich reihen sich die Teepflückerinnen an den Hängen rund um die Teefabrik von Mackwoods auf. Körbe tragen nur die wenigstens. Stattdessen binden sich die Frauen einen Plastiksack an der Stirn, den es so schnell wie möglich zu füllen gilt. Schließlich ist das Pflücken Akkordarbeit. Die Büsche selber wachsen in dem milden Klima des Hochlands schnell, sodass alle fünf bis sechs Tage vom selben Busch geerntet werden kann.


Bevor wir uns die Fabrik ansehen, heißt es: Tea-Time auf der kleinen Terrasse von Mackwoods. Hier, auf rund 2000 Meter Höhe, lässt es sich aushalte, genießen wir die Ruhe und den hier oben natürlich exzellent zubereiteten Broken Orange Pekoe (BOP). Sprich: die feinste Teesorte, für die nur die jüngsten, obersten Blätter der Büsche genommen werden.


In der Fabrik erklärt uns eine Mitarbeiterin, dass beim Tee nur die oberen drei Blätter gepflückt werden. Die älteren hätten eine zu schlechte Qualität. Nach dem Wiegen werden die Blätter in der obersten Etage der Fabrik auf großen Tischen ausgebreitet und 10 bis 14 Stunden lang gewelkt. “Dadurch bekommen die Blätter einen weichen, gummiartigen Zustand und eignen sich für den Schritt der Produktion, das Rollen”, so die Mitarbeiterin. Beim Rollen werden die Blätter zwischen rotierenden Metallplatten zerrieben. Der Vorteil: sie werden ergiebiger und ziehen schneller als ungebrochener Tee.



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