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Abstieg vom Löwenfelsen |



Wer sich über die teils schmale, teils steile Treppe beklagt, sollte sich zwei Reihen Kerben am Löwenfelsen genauer ansehen. Das nämlich sind zwei der früheren Aufgänge auf das Plateau. Dort ganz ohne Hilfsmittel hinauf zu kraxeln, sicherlich auch für geübte Kletterer eine schöne Herausforderung.


Etwas unterhalb der Spiegelwand kommen wir zu einem der früheren Vorposten der Trutzburg. Hier fällt besonders ein Felsblock auf, welcher schräg gestützt wird. Im Verteidigungsfall sollten diese Stützen weggeschlagen werden, sodass der mächtige Felsbrocken in die Tiefe stürzt, wobei er möglichst viele Angreifer mit sich reißen sollte. Eingesetzt wurde er nie. Stattdessen stellte sich Kasyapa nach 18 Jahren Herrschaft seinem aus Indien wiederkehrenden Halbbruder in der Ebene in den Weg. Zu Kasyapas Pech aber scheute sein Elefant, sodass die Soldaten dachten, er würde fliehen. Seine Regentschaft war damit beendet.



In der Nähe des Kobrafelsens (auch hier befindet sich eine kleine Deckenmalerei) treffen wir auf einen Schlangenbeschwörer. Diesem aber sollte man gar nichts geben und am besten nicht einmal beachten, weil die Kobras halb tot gequält werden, bevor sie im Korb ein elendes Dasein fristen. Helfen kann diesen Tieren nur der Misserfolg ihrer Halter. Gleiches gilt übrigens für irgendwelche Leute, die einen gekleideten Affen mit sich führen. Denn nicht selten wird den armen Tieren eine Kette am Penis befestigt, um sie gefügig zu machen.
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