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Hakgala Gardens |


Etwas enttäuscht sind wir vom Botanischen Garten am Fuße des gleichnamigen Berges Hakgala (zehn Kilometer südlich von Nuwara Eliya). Wir wussten, dass dieser nicht so groß und prächtig ist wie Peradeniya bei Kandy. Wohl aber hatten wir einen Rosengarten und Blumenbeete erwartet. Normalerweise gibt es die auch. Schließlich ist Hakgala dafür bekannt, dass hier Pflanzen aus den gemäßigten Klimazonen an das tropische Klima gewöhnt werden sollen.



Leider aber gibt es hier oben so etwas ähnliches wie einen Winter. Dadurch sind die meisten Rosenstöcke entweder verblüht oder bereits zurückgeschnitten und die Beete zum größten Teil abgeräumt (den relativ teuren Eintritt beeinflusst dies übrigens nicht). So bleiben uns neben der klammen Witterung lediglich die Bäume des Arboretums sowie beim japanischen Garten.



Lohnenswerter ist der Besuch sicherlich im Frühling, wenn die Lotusteiche, die Rosen- und Blumenbeete und der Felsengarten in voller Blüte stehen. Mit Primeln, Stiefmütterchen, Tulpen, Osterglocken und Hyazinthen könnte man zwar in der kühlen Jahreszeit ein wenig mehr Farbe in den Garten bringen. Da sich aber nur sehr wenige Urlauber hierher verirren, wäre das wohl zu viel verlangt. Kleiner Trost: der Wasserfall im hinteren Bereich ist auch bei nassem Wetter geöffnet.


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