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Reisebericht Sizilien |
Am nächsten Morgen ist der Himmel wieder grau verhangen. Abgesehen von ein paar Tropfen und kleineren Schauern aber ist es weitgehend trocken, sodass wir gut Wandern gehen können. Na ja, wandern ist vielleicht zu viel gesagt. Denn mit dem Weg vom oberen Teil der Ortschaft Taormina bis ins Bergdorf Castelmola haben wir eine Strecke gewählt, die kaum mehr als ein ausgedehnter Spaziergang ist.


Zufällig parken wir nach der Anfahrt über Giardini Naxos genau an der Stelle, an der es nach links bergauf Richtung Castelmola und nach rechts hinab ins Zentrum von Taormina geht. Wobei sich in eben dieser Kurve so ziemlich der einzige Bereich befindet, in dem kein Schild das Parken am Straßenrand verbietet und die Straße breit genug dafür ist. Wer nach Gefühl fährt und sich ein wenig umsieht, landet hier wohl zwangsläufig. Aber egal und los!



Die ersten Meter, um die Linkskurve herum, müssen wir noch etwas rätseln, ob wir richtig sind. Bald aber entdecke ich das erste Fußgängerschild nach Castelmola und eine Treppe weiter ist der meist gut ausgebaute und schön angelegte Spazierweg gar nicht mehr zu verfehlen. So erreichen wir eine halbe Stunde später die Kirche San Biagio und kommen, nach mehreren Fotostopps, auch schon nach insgesamt einer Dreiviertelstunde in Castelmola an.


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