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La Digue |
Am nächsten Tag leihen wir uns Fahrräder. Weil sie kein Schloss haben und wir inzwischen wissen, dass es Touristen gibt, die sich nicht einmal die Farbe ihres Leihrads merken können (ja, so einen haben wir wirklich getroffen), nehmen wir ein kleines Kofferschloss mit. Damit lassen sich die zwei Fahrräder zumindest über die Bremskabel aneinander schließen.


Über die Fahrt von La Passe über La Retraite zur Südostküste kann man geteilter Meinung sein. Während wir andere Urlauber schimpfen gelesen haben, dass es auf La Digue ständig bergauf geht, sehen wir in der Fahrt eine angenehme Abwechslung. Gut, der Buckel in der Mitte der Insel strengt schon ein wenig an. Die Landschaft mit einem hübschen Wald, unzähligen Dieffenbachien entlang eines Bachlaufs und etlichen anderen Pflanzen macht die Mühe allemal wett.


Hat man den höchsten Punkt erreicht, geht es außerdem nur noch bergab, sodass man das Rad einfach rollen lassen kann. Aber nicht zu schnell, da sich die Straße unten etwas ruppig in drei sandige Wege verliert. Nach etwas Rätseln, wo es weiter geht, entscheiden wir uns für den Weg, der halb rechts von der Straße führt. Wir liegen richtig, denn der Weg ganz rechts endet bei einer Hütte und geradeaus geht es, so wie es aussieht, nirgends hin. Einen Augenblick später erreichen wir die Grand’ Anse.


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