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Grosser Mythen Gipfel |
Bei angenehm warmen Temperaturen und einem lauen Lüftchen erreichen wir gut zwei Stunden nach Aufbruch beim Hotel Passhöhe den Gipfel des Grossen Mythen. Es ist unglaublich, dass hier, 500 Höhenmeter über dem nächsten befahrbaren Wirtschaftsweg entfernt, das Restaurant “Grosser Mythen” geöffnet hat und seinen Gästen sogar erschwingliche Preise bietet, die durchaus mit den Restaurants im Tal konkurrieren können. Wer den Betonklotz gegenüber des Restaurants sieht, ahnt es vielleicht schon: das Restaurant wird durch einen Helikopter beliefert, der gerade so auf den Landeplatz passt.





Obwohl ein Schild darauf hinweist, dass die aufgestellten Tische und Bänke den Konsumenten des Restaurants vorbehalten sind, sehen wir einige andere Wanderer, die ihre mitgebrachten Sachen auspacken. Da zwar einiges los ist, aber dennoch genügend Plätze unbesetzt sind, duldet der Wirt auch uns, als wir uns mit zwei jungen Leuten an einen der Tische setzen - wobei es echt kein Loch ins Budget reißt, wenn man eine Rivella, einen halben Liter Apfelsaftschorle oder Cola kauft.


Normalerweise bleiben wir nur kurz auf dem Gipfel, bevor wir zurück oder zum nächsten Ziel des Tages laufen. Das sonnige Wetter auf dem Grossen Mythen aber kosten wir gerne aus; zumal die Wanderung auf den Grossen Mythen deutlich schöner ist als es die Beschreibung und die Bilder in den Wanderführern vermuten lassen. Außerdem schmecken die mitgebrachten Wienerle und das selbst gebackene Brot in der Höhe doppelt so gut (-:


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