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Wanderung auf den Grossen Mythen |


Schon nach ein paar Minuten Aufstieg eröffnet sich uns eine gute Sicht über das Ibergeregg zum Chaiserstock, nach Osten zum Druesberg und den Glarner Alpen und nach Westen über die Rigi bis zum Pilatus. Zugleich kommen wir erstmals an diesem Tag ins Schwitzen. Um nicht zu sagen, dass die Höhenmeter bald ihren Tribut fordern und uns die erste kurze Pause abringen.



Insgesamt sind es rund 500 Höhenmeter, die wir auf dem Bergweg von Holzegg auf den Grossen Mythen bewältigen müssen. Um die Steigung erträglich zu halten, gibt es auf dem Weg insgesamt 47 Spitzkehren - und entsprechend viele Serpentinen. Vor allem im unteren und mittleren Bereich des Bergs kann dies einen etwas deprimieren, da die Spitzkehren auf den Felsen angeschrieben sind und man zum Beispiel von der 9. bis zur 20. Kehre eine ganze Zeit lang unterwegs ist.


So, wie wir von den Grasmatten auf den hellgrauen Fels kommen, haben wir das meiste geschafft und nehmen die letzten paar Spitzkehren auf der Rückseite des Felsens eigentlich kaum mehr als solche wahr. Im Übergangsbereich (an der Grenze zum rötlichen Felsen) sollte man allerdings gut acht geben, da es in der Kurve und den nächsten paar Metern steil bergauf geht und stellenweise etwas rutschig ist.



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