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Wenige Kilometer südlich des Schluchsees, mitten im Albtal, befindet sich der heilklimatische und Kurort St. Blasien. Bekannt ist die Stadt aber vor allem durch das Benediktinerkloster, mit dessen mehr als 1.100 Jahre alten Geschichte der Ort eng verbunden ist. So war das Kloster St. Blasien im späten Mittelalter eines der wichtigsten im Schwarzwald und besaß sogar Ortschaften im unteren Abschnitt des Schlüchttals. Bis es 1806 infolge des Reichsdeputationshauptschlusses säkularisiert wurde. Mit anderen Worten: die kirchlichen Besitztümer, das Land und das Vermögen, zog der Staat ein. Die letzten Mönche siedelten nach Kärnten über.

Einkaufspassage in St. Blasien Brücke aber die Alb in Sankt Blasien

Im 19. Jahrhundert wurde eine der ersten Maschinenfabriken in den Klostergebäuden aufgebaut, welche Spinnereien belieferte. Seit 1934 leiten die Jesuiten das Kolleg St. Blasien und betreiben ein Internat im Kloster. Unterbrochen jedoch durch den Zweiten Weltkrieg, als die Klostergebäude als Lazarett dienten.

Deckenmalerei im Dom im Dom

Heute zählt St. Blasien zu den beliebtesten Ausflugsorten im Südschwarzwald. Nicht zuletzt wegen seines Doms, dessen Kuppel mit 32 Meter Durchmesser die drittgrößte weltweit ist. Aber auch wer gerne wandert, klettert, mit dem Rad fährt oder, insofern Schnee liegt, Ski fährt, kommt hier auf seine Kosten.

das Lädele
der Dom von St. Blasien

Wir selbst brechen direkt beim Dom von St. Blasien zur Wanderung auf den Lehenkopf auf, eine bequeme Tour mit rund 400 Höhenmetern und zehn Kilometer Länge, die in drei Stunden gut zu schaffen sein sollte.

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