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Lang ist es her, dass die Menschen einen tiefen Schrecken bekamen, wenn sie auf ihren Weg das Höllental durchqueren mussten. Dunkle Gestalten, Wegelagerer und Halunken sollen hier einst ihr Unwesen getrieben und die wenigen Händler überfallen haben. Seinen Namen erhielt es jedoch erst im 18. Jahrhundert, als französische Soldaten das enge, urwüchsige und durch Steinschläge und Hochwasser oft schwer passierbare Tal Val d’Enfer nannten.

Bahnhof Himmelreich B 31 zwischen Himmelreich und Falkensteig

Den größten Schrecken hat das Tal längst verloren. Und doch sind die scharfen Kurven auch heute noch tückisch. So sehen wir bei unserer Anreise mit dem Zug von Hinterzarten nach Himmelreich einen Lkw, der in einer der Kurven einfach umgekippt ist. Den Witz, er könne nicht weiterfahren, weil der Außenspiegel kaputt ist, fand der Fahrer da sicherlich gar nicht witzig.
In Himmelreich (449m) angekommen, müssen wir auf die andere Seite der Gleise. Vorbei am Gasthaus Himmelreich eröffnen sich uns zwei Möglichkeiten, nach Hinterzarten zu wandern. Wir wählen die Variante über Nessallachen und müssen damit die ersten Meter entlang der B31 laufen (gelbe Raute).

Sicht vom Frauensteigfelsen Richtung Freiburg hier wird es ruhiger

Nach ein paar Minuten verlassen wir die B31 und kommen durch eine Unterführung in den Wald. Zugleich geht es damit an den ersten Anstieg hinauf zum Frauensteigfelsen (793 m). Auf diesem ersten Teilstück ist der Lärm der Bundesstraße noch deutlich zu hören. Als wir nach 3,5 km den Frauensteigfelsen erreichen, eröffnet sich uns dafür eine weite Sicht bis ins dunstige Freiburg.

Aufstieg zum Frauensteigfelsen Frauensteigfelsen Blick nach Buchenbach

Auf der anderen Seite des Grats, über den Frauensteigsattel (743m) zum 1,2 km entfernten Pfaffeneck, verebbt der Lärm schließlich und können wir unbeschwert den Blick nach Buchenbach und die hier noch intakte Schwarzwaldlandschaft und Natur genießen.

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