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Weingut in der Barbagia Landkirche Santuario di San Mauro

Bevor wir durch Sorgono kommen, verlassen wir unsere Route für einen kurzen Abstecher zur Landkirche Santuario di San Mauro (sieben Kilometer westlich von Sorgono). Eingebettet in einer wunderschönen Landschaft, befindet sich diese direkt an der wenig befahrenen Durchgangsstraße nach Busachi und bietet einen schönen Blick über die Hügel im Zentrum der Barbagia.

Felszeichnung in der Landkirche Felszeichnung in der Landkirche

Im 16. Jahrhundert im aragonisch-gotischen Baustil (was es nicht alles gibt) erbaut, zählt sie heute zu den interessantesten Landkirchen und bedeutenden Wallfahrtsorten Sardiniens. So ziehen hier jedes Jahr zum 1. Juni etliche Pilger auf den Kirchplatz, um das Fest des Heiligen Maurus (San Mauro) zu feiern. Und auch, um sich mit Krügen, Gläsern oder Lederwaren einzudecken. Denn am Fest des Hl. Maurus wird nicht nur gebetet, gegessen und getrunken, sondern auch ein Markt mit handwerklichen Produkten aus der Region gehalten.

Landstraße von Tonari zur Wallfahrtskirche Glocke der Kirche Santuario di San Mauro

Als wir die Kirche erreichen, ist jedoch alles menschenleer und sollte man nicht meinen, dass hier ab und zu auch nur ein kleiner Gottesdienst stattfindet. Die gepflasterte Auffahrt ist zwar gut zu begehen, die Gebäude am Weg, die Cumbessias (Pilgerhäuschen), aber wirken, als seien sie schon vor langer Zeit verlassen und mitsamt der Landkirche in Vergessenheit geraten. So ist dann auch das Renaissanceportal geschlossen und müssen wir uns damit begnügen, die in das Mauerwerk geritzten handwerklichen Symbole zu betrachten, bevor wir diesen Ort der Stille wieder Richtung Sorgono hinter uns lassen.

Weg zur Santuario di San Mauro Weg zur Santuario di San Mauro

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