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Reisebericht Sardinien |


Vom Turm fahren wir weiter zur Costa Rei, der Königsküste von Sardinien. Das heißt, erstmal zurück zur Hauptstraße und gleich die nächste wieder nach links Richtung Meer. Waren die Straßen bis hier immer recht gut, müssen wir nun über schmierige Pisten und Schotterwege fahren. Etwa zwei bis drei Kilometer nach der Abfahrt zum Capo Ferrato überqueren wir den Rio Corre Pruna. Wieder beginnt es zu regnen. Ob es den Reiher stört, der einsam nach Fischen sucht? Wir wissen es nicht.


Als wir schließlich einen Pinienwald und den Strand am Capo Ferrato erreichen, schüttet es wie aus Eimern. Nein, Badewetter ist dies hier ganz sicher nicht. Was eigentlich schade ist, denn den Strand und das Meer müssten wir uns mit niemanden teilen. So aber bleibt sogar Annette im Auto sitzen und winkt mir nur zu, als ich mich beeile, die obligatorischen Erinnerungsfotos zu schießen. Auch wenn es auf den Bildern nicht so gut rüber kommt: Sauwetter!!!


Vom Kap wollen wir eigentlich durch die nahe Feriensiedlung weiter zur Königsküste fahren. Leider aber hat irgendwer ein Schild auf die Straße gestellt, was die Durchfahrt verbietet. So müssen wir das ganze Stück wieder zurück und einen Riesenumweg fahren, um auf die andere Seite des Kaps zu kommen. Nach einer guten halben Stunde sind wir schließlich drei bis maximal vier Kilometer (wenn überhaupt) weiter im Süden.

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