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Reisebericht Sardinien |


Als wir am nächsten Morgen zu unserer zweiten Tour aufbrechen, regnet es. Eigentlich schade, wollten wir doch ursprünglich vormittags auf den Sette Fratelli und später zumindest einen Teil des Maidopistals durchwandern. So aber entscheiden wir uns, erstmal auszuschlafen und dann die Südostküste, zunächst ein paar Kilometer nach Norden und dann südlich in Richtung Cagliari, abzufahren.


Nachdem wir Villaputzu durchquert haben, kommen wir zum Porto Corallo. Während in dem Hafenbecken etliche Yachten unter dem verhangenem Himmel auf besser Wetter warten, trotzt auf der anderen Seite der Küstenstraße der Torre Porto Corallo der nasskalten Witterung. Nein, es ist wirklich kein schöner Tag für einen Ausflug. So verlasse ich auch nur kurz den Fiat, um schnell ein paar Bilder aufzunehmen. Bei der Ruine der Fortezza Gibas und dem See von Porto Corallo bleiben wir dann sogar beide im Auto sitzen und kurbeln nur rasch die Scheibe herunter. Dass sich in dem See zwei stillgelegte Silberminen befinden - uns kümmert es nicht.


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