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Städtereise Salzburg |
Zur Mittagszeit kommen wir beim Schloss Hellbrunn an. Der Parkplatz ist zwar gebührenpflichtig, aber nicht allzu teuer. Wie bei der Untersbergbahn und der Hohensalzburg müssen wir Dank der Salzburg-Card auch hier keinen Eintritt bezahlen - und bekommen obendrein eine Führung durch den Wassergarten aufgebrummt. Eigentlich mögen wir das ja gar nicht, da wir uns die Gärten wie auch andere Sehenswürdigkeiten lieber in Ruhe anschauen. Beim Schloss Hellbrunn aber lohnt es sich wirklich, sich einer Gruppe anzuschließen.


Wir haben Glück, das just in dem Moment, an dem wir am Parkeingang ankommen, eine deutsche Führung beginnt. Es ist zunächst wie immer: einer läuft voraus und eine Traube hinterher. Auch das erste Ziel des Rundgangs, ein Amphitheater, ist ein typisches. Hier können sich erstmal alle setzen und den Erklärungen lauschen. So erfahren wir, dass sich rechts von uns die Orpheusgrotte und zwischen dem Theater und dem nächsten Teich der so genannten Fürstentisch befindet.



Von den meisten unbemerkt, betätigt unser Führer dann aber einen Schalter. Im nächsten Moment spritzt aus allen Sitzen rund um den Fürstentisch Wasser in die Höhe. Einzig ein Platz am Ende des Tischs bleibt verschont - wobei es der Frau, die sich leichtsinnig dorthin hat leiten lassen, aber auch nicht so wohl ist. Wir jedenfalls haben nach dieser ersten kleinen Vorführung unseren Spaß und Lust auf mehr Wasserspiele.


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