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Städtereise Salzburg |


Oberhalb vom Petersfriedhof sehen wir mehrere Löcher im Felsen unter der Hohensalzburg. Sie gehören zu drei Höhlenkapellen, die - so vermutet man - frühchristlichen Ursprungs sind. Der Zugang erfolgt durch ein marmorumrahmtes Portal in ein barockes Langhaus, hinter dem sich ein romanischer Chor befindet.



Über eine Tür im hinteren Teil des Langhauses kommen wir in die Ägydiuskapelle und befinden uns damit bereits in den Katakomben. Leider ist es sehr dunkel in der Kapelle, sodass man die Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert nur undeutlich erkennen kann. Aus zusätzliches Licht oder gar den Blitz des Fotoapparates aber sollte man tunlichst verzichten, weil die Farben dadurch zerstört werden (dies gilt insbesondere für das Blitzlicht).


Über eine unbequeme, da stark abgenutzte Treppe kommen wir in die Gertraudenkapelle, welche dem Heiligen Thomas Beckett und Patricius geweiht ist. Die Reste der Fresken berichten von der Ermordung des Erzbischofs Thomas Beckett von Canterbury (1170).
Zuletzt gelangen wir über weitere Treppen in die Maximuskapelle, der obersten der drei Höhlen-Kapellen. Die große Steintafel in der Kapelle berichtet von der Maximuslegende. Leider allerdings auf Latein, sodass wir nur einzelne Wörter verstehen.


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