Städtereise Salzburg

Haus der Natur in Salzburg

So spannend die technischen Ausstellungen auch sein mögen, so zieht es uns doch eher in zu den lebenden Objekten im Haus der Natur, sprich: zu den Tieren und damit in den Bereich mit den Aquarien, dem Reptilienzoo und die Abteilung mit den Insekten und Spinnentieren.
Natürlich ist es schöner, die bunten Fische und Korallen beim Schnorcheln zu entdecken. Während zumindest mir im Wasser aber mit der Zeit ständig die Taucherbrille beschlägt, bieten einem die sorgfältig eingerichteten Aquarien dafür aber immer eine klare Sicht, sodass man die Meerestiere in aller Ruhe beobachten kann. Also wenn nicht grad eine Schulklasse anwesend ist...

Mit insgesamt 42 Becken in verschiedenen Größen bis zu 60 Kubikmeter Wasser zählt das Haus der Natur zu den größten und schönsten Aquarien Europas. Neben Tieren aus heimischen Flüssen und Seen beherbergt es Arten der tropischen Korallenriffe, den Gewässern Afrikas, Südamerikas und Südostasiens.
Der benachbarte Reptilienzoo gehört ebenfalls zu den schönsten in Europa. Giftige Krustenechsen, Mississippi-Alligatoren, Giftschlangen wie die Kobra oder Grüne Mamba, aber auch die größte Netzpython Österreichs machen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Mittelmeer-Muräne
Seepferdchen

Wer mehr Zeit mit ins Haus der Natur bringt als wir an unserem letzten Vormittag in Salzburg haben, empfehlen wir, sich die Fütterung der Tiere anzuschauen oder an einer der Führungen für Familien, Schulklassen oder Erwachsenengruppen teilzunehmen. Hierfür sollte man sich allerdings mindestens zwei Wochen beim Museum erkundigen, wann was möglich ist.
Ansonsten geht es natürlich auch ohne, da es in jeder Abteilung umfangreiche Erklärungen zu den verschiedenen Themengebieten gibt.

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© Lars Freudenthal