Städtereise Salzburg

Anreise nach Salzburg

Salzburg zählt zu den Städten in Österreich, die man unbedingt gesehen haben muss. Gerne auch dreimal. So kann ich mich an eine Kutschfahrt durchs Zentrum an einem regnerischen Urlaubstag meiner Kindheit erinnern. Das zweite Mal, es regnete erneut, war Salzburg mit dem Haus der Natur Teil meiner Landschulheimfahrt. Und auch für meine dritte und Annettes erste Fahrt sahen die Aussichten in Sachen Sonne alles andere als verlockend aus.

Erzabtei St. Peter
Kapelle bei den Katakomben
Treppe auf den Kapuzinerberg

Nachdem wir nachts bei wolkenverhangenem Himmel gestartet waren, dauert es tatsächlich keine halbe Stunde, bis es zum ersten Mal blitzt. So ein Mist! Und auch noch innerorts in der Schweiz! Der Blick zum Tacho zeigt etwa 60. 60, ja das war in den Ortschaften erlaubt, durch die wir zuvor gefahren waren. 60 gilt auch für das nächste Dorf, durch das wir kommen. Halt nur nicht dort, wo der Blitzer - inmitten einer Nebelschwade - steht, der uns erwischt hat. Wochen später kommt die Quittung: Messergebnis abzüglich Toleranz macht 52. Das sind zwei km/h mehr als erlaubt und kostet 40 Franken. Schade drum.

Salzburger Dom
Schloss Mirabell

Danach kommen wir aber ohne weitere Ärgernisse durch die Ostschweiz und über Bregenz und München in den einzigen längeren Stau unserer Fahrt. Am Karfreitag? Wer hätte das erwartet? Doch wer weiß schon, dass in Salzburg die Geschäfte am Feiertag geöffnet sind und die Deutschen genau dies nutzen, um dem Hungertod zu entgehen? Zumindest kommt es uns so vor, als wir die ersten Discounter nach der Grenze passieren. Dadurch brauchen wir fast zwei Stunden länger für die Anreise als geplant und sind froh, dass wir den Weg zum NH Hotel ohne großes Suchen fast auf Anhieb finden.

Freilichtmuseum Salzburg bei Großgmain
Mozarts Taufbecken

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© Lars Freudenthal