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Vatikanstadt |


Im Innern des Petersdom sind wir überwältigt. Solch eine Pracht, angefangen von den riesigen Eintrittstoren, über den glänzenden Marmor- und Porphyrboden und die reich geschmückten Wände und Säulen bis hin zur gewaltigen, 136,5 Meter hohen Kuppel, gibt es in der ganzen christlichen Welt kein zweites Mal. Mit einer Länge von 186 Metern und einem Querschiff von 137,5 Metern bietet er 60.000 Besuchern Platz. Damit ist der Petersdom zugleich die größte Kirche der Welt und in (fast) ganz Rom das sichtbare Wahrzeichen des Vatikans.


Auf dem Weg in den vorderen Bereich der Kirche staunen wir über die vielen Muster auf dem Boden. Unzählige farbige Steine, viele von ihnen in der Mitte aufgesägt, formen kunstvolle Bilder. Dabei glänzt der Boden, als sei er erst vor wenigen Tagen verlegt worden. Lediglich ein paar enge Absperrungen verraten, dass die wertvollsten Steinbilder nicht schutzlos den Tritten der vielen tausend Besuchern ausgesetzt werden dürfen. Geologen wären wahrscheinlich alleine vom Boden begeistert. Wir sind fasziniert.


Sehr schön finden wir auch, dass weite Teile unterhalb der Kuppel abgesperrt sind. Denn nur so ist es möglich, den Dom und seine Architektur ungestört zu betrachten. Fast schon fehl am Platz wirkt da ein kleiner Elektro-Lkw, der irgendwelche Gegenstände durch den Altarraum fährt. Oder ist es ein Putzwagen wegen der ständig nötigen Instandhaltungsarbeiten?
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