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Trastevere bedeutet so viel wie ‘jenseits des Tibers’ und ist eben auf der anderen Seite des Tibers als das ursprüngliche Rom. Zur Zeit des Römischen Reichs galt es als Heim der Minderheiten, hier lebten bereits Syrer und Juden, noch bevor die Christen in Rom sesshaft wurden und in Trastevere ihre ersten Gottesdienste feierten. Später, im Mittelalter, wohnten hier vor allem die Familien der niederen Stände wie Fischer, Bootsleute und Handwerker. Weil diese nicht das Geld hatten, neue Häuser zu bauen, aber das Geschick, die vorhandene Bausubstanz zu erhalten, bewahrte das Viertel bis Mitte des 20. Jahrhunderts seinen Charakter. Oder, wie es die Einwohner gerne sagen: in Trastevere ist Rom noch römischer als drüben in der Stadt.
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