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Reisebericht Rom |


Da wir erst nachmittags zurück nach Memmingen fliegen, nutzen wir den letzten Tag, um uns endlich mal den Piazza Barberini und den benachbarten Palast anzuschauen. So spazieren wir einmal mehr die geschwungenen Kurven der Via Vittoria Veneto hinab, bis wir bei ihrer Einmündung in den Piazza Barberini zum Fontana dell Api kommen. Er ist nicht sonderlich groß, zeigt aber genau so wie der Fontana del Tritone auf der Platzmitte das Wappentier der Familie Barberini: Bienen. Für Rom ist dies typisch. Denn im 17. Jahrhundert machten in erster Linie die Kleriker Karriere, welche besonders viel Geld für den Bau von Gebäuden, Plätzen und Brunnen ausgaben. Aus Dank bauten die Künstler die Wappen und Symbole ihrer Gönner mit ein.



Die barocke Pracht des Platzes aber hat gelitten. Dies sehen wir deutlich, als wir die ovale Treppe im Palazzo Barberini hinauf steigen und uns die Rückseite des Gebäudes anschauen. Die Farben sind verblasst, die Fassade bröckelt und selbst die Buchshecken im barocken Garten stehen tief im Kraut. Dass wir hier einen der ruhigen Orte in Rom entdecken, bringt leider auch nicht so viel, da Sitzbänke fehlen und es auch sonst nichts gibt (zumindest nicht im Schatten), das sich zum drauf sitzen eignet. So bleibt uns nur die Möglichkeit, die im Palast untergebrachte Nationalgalerie mit Gemälden von Tizian oder Raffael anzuschauen. Worauf wir bei dem schönen, sonnigen Wetter jedoch verzichten.


Infos zur Piazza Barberini
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