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Als wir aufbrechen, schenken wir uns einmal mehr das Warten auf die Tram, sondern beginnen den Tag mit einem Spaziergang entlang der Moldau zur Karlsbrücke und weiter zum Rudolfinum ins Jüdische Viertel. Beim Rudolfinum hätten wir rechts abbiegen müssen. Statt dessen laufen wir geradeaus weiter und gucken uns den Friedhof erstmal von außen an. Das ist wegen einer hohen Mauer zwar nicht ganz so leicht. Es gibt jedoch ein paar Stellen, in denen man einen ganz guten Einblick hat. Außerdem kommen wir dadurch zu einem Tickethäuschen (direkt beim Ausgang des Friedhofs), bei dem noch niemand ansteht. Wobei, wer nur auf den Friedhof will, muss auch nicht unbedingt ein Ticket kaufen. So zumindest beobachten wir zwei Jugendliche, die einem jungen Wachmann ein paar Kronen zustecken, bevor er sie ganz schnell und still passieren lässt...
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