Prag
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Am vierten Tag geht es dann auch schon wieder Richtung Heimat. Ein wenig Zeit aber bleibt uns noch. So nutzen wir den Morgen für einen letzten und ausgesprochen ruhigen Spaziergang an die Moldau und weiter über die Smetanova zur Karlsbrücke. Dabei hätten wir uns unterwegs auch ruhig schon mal die noch benötigten Tickets für den Transfer zum Flughafen kaufen können, da die Haltestelle in der Nähe unseres Hotels (Újezd/Melnická) keinen Automaten hat.

Gut gefallen hat uns, dass die meisten Prager Sehenswürdigkeiten recht nah beieinander liegen, sodass wir das meiste zu Fuß ablaufen konnten. Eigentlich hatten wir gedacht, dass die immerhin als “Goldene Stadt” bezeichnete Stadt ein bisschen mehr zu bieten hat. Denn auch wenn wir nur ein paar Tage hier verbracht haben, so haben wir doch das Gefühl, das meiste gesehen zu haben. Zumindest von den Sachen, die uns interessieren. Vielleicht erklärt das aber auch, warum trotz der Osterfeiertage relativ wenig in der Stadt los war.

Erst daheim erfahren wir, dass Prag tatsächlich ein großes Problem mit Taschendiebstahl hat. So wurde nicht nur einer Frau aus unserer Nachbarschaft ihre Handtasche mit sämtlichen Papieren geklaut, sondern fehlten bei einem Ausflug der Polizei unserer Gegend schon bald ein gutes Dutzend Taschen. Gestohlen auf dem Markt und wo sonst auch immer.
Klar, solche Vorkommnisse gibt es wohl in jeder Stadt. Allein die Vielzahl der Berichte, die uns inzwischen erreicht hat, ist jedoch alles andere als eine gute Werbung für Prag. Und auch nicht für das Hotel
City Partner Atos, dessen Angestellte (wir sind uns da wirklich sicher) uns im zuvor empfohlenen Restaurant das Geld aus dem Portemonnaie gefingert haben.

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