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Städtereise Paris |


Zu einem Besuch in Paris unbedingt dazu gehört ein Spaziergang entlang der Seine. Das heißt, wenigstens einer. Denn viele der Sehenswürdigkeiten befinden sich ganz in der Nähe des Flusses oder grenzen sogar direkt an. Deswegen sind auch die Bootsfahrten rund um der Ile de la Cité und der Insel Saint-Louis sehr beliebt. Wobei die Schiffe allerdings ein derartiges Tempo vorlegen und die Erklärungen oft nur in Englisch und Französisch vorgetragen werden. Nachdem ich mir das einmal vor Jahren angetan hatte, finde ich es heute schöner, die Brücken, Türme und Paläste in Ruhe anzuschauen.


Aber was wäre die Seine ohne die vielen Seine-Brücken? Einst dicht mit kleinen Häusern gebaut und hochwassergefährdet schmiegen sie sich heute wie ein Brett über den Fluss, machen einen Buckel über das Wasser oder scheinen filigran über der Seine zu schweben. 35 Stück sind es im Stadtgebiet von Paris und seit 1991 stehen sie auf der Liste des Unesco Weltkulturerbes. Allein 13 von ihnen verbinden die beiden Seine-Inseln Cité und Ile Saint Louis untereinander und mit dem Zentrum.


Während die Brücken des mittelalterlichen Paris’ als Treffpunkt und Promenade zwischen kleinen Läden und den Häusern dienten, gab die Pont Neuf, die Neue Brücke, als erste den Blick wieder auf die Seine frei. Um dem Verkehr gerecht zu werden, wurden infolge auch alle anderen Brücken umgebaut oder durch breitere Verbindungen ersetzt. Daneben gibt es aber auch ein paar wenige Brücken wie in der Nähe des Invalidendoms, welche für Kraftfahrzeuge gesperrt sind. Zum Glück, wie wir meinen, bekommt der Mensch als Fußgänger doch damit ein wenig Raum zurück.


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