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Städtereise Paris |



Gerne erinnern wir uns an unseren ersten Aufstieg auf die Sacré-Coeur. Damals gab es noch ein Kassenhäuschen, das lediglich von den Besuchern des Turms eine unangemessen hohe Gebühr verlangte, während diejenigen, welche weiter zur Krypta gegangen sind, unbehelligt blieben und - in einem günstigen Moment - auf dem Rückweg von der Krypta nur flugs nach rechts abbiegen mussten, um den Eintritt zu umgehen. Diese Zeiten sind dank eines Drehkreuzes und dem dazu gehörigen Kassenautomaten leider vorbei. Wer schlank ist, könnte zwar zu zweit durch das Kreuz gehen, guckt aber erstmal eine Weile so dumm aus der Wäsche, dass man einen Aufpasser aus der Krypta anlockt, ist auch diese Möglichkeit versperrt... )-:


Denn, ganz ehrlich, es gibt in Paris genug andere Aussichtsmöglichkeiten, die oft günstiger sind und einem mehr bieten als die Türme der Sacré-Coeur. Zumal bereits der Platz und die Treppe vor der Kirche einen recht guten Überblick über das Montmartre über die Innenstadt bis hin zum Eiffelturm gewähren. Aber wir wollen ja nicht meckern. Schließlich müssen wir wegen ein paar Euro Eintritt nicht gleich hungern und die steife Brise, die uns oben empfängt, hat ja auch was. Mit anderen Worten: als wir oben angelangt sind und einmal um den mittleren Turm laufen, müssen wir uns gegen heftige Windböen wehren. Da sich bei so einem Wetter aber nur wenige Touristen auf den Turm wagen, entkommen wir dem Trubel der Stadt aber zumindest für eine Weile - auch das ist in einer Stadt wie Paris etwas wert.



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