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Reisebericht Nilkreuzfahrt |
Während des Mittagessens legt die HS Solaris in Richtung Assuan ab. Zeit für das Personal, die Vorhänge beiseite und die Sicht auf den Nil frei zu schieben. Aufregung breitet sich im Speisesaal aus und für die nächste Zeit sind das frühe Aufstehen samt der Anstrengungen des Vormittags vergessen. Wenig später wechselt die städtische Kulisse Luxors zu palmengesäumten Ufern beiderseits des breiten Stroms. Das Gefühl, einfach nur herrlich!


Auf dem Sonnendeck gehören wir zu den ersten Gästen. Glück gehabt. Oder auch nicht? Denn im Gegensatz zur Hauptsaison ist die HS Solaris während unserer Nilkreuzfahrt nur zu einem guten Drittel belegt. Was bedeutet: anstelle der sonst einen Liege pro Kabine (von denen die meisten ungeschützt in der Sonne stehen) können wir uns in aller Ruhe ein schön schattiges Plätzchen aussuchen. Warum die Liegen alle nach innen stehen, wissen wir zwar nicht. Aber auch das lässt sich leicht ändern, sodass uns eigentlich nur noch die Reling vom freien Blick aufs Ufer trennt.


Schön finden wir, dass ausreichend Handtücher an Deck bereitgehalten werden und keiner schräg guckt, wenn man diese mal während des Tages austauscht. Da ist es für die Crew doch viel interessanter, zu gucken, wer sich so alles im Schiffspool tummelt. Dieser taucht nämlich gut zwei Meter tief ins Schiffsinnere ein (zwischen Treppenaufgang und dem Eingang zur großen Bar) und hat mehrere Guckfenster, welche dem Hinschauer ein recht interessantes Aquarium bieten.
Tatsächlich dauerte Annettes erstes Bad nur wenige Sekunden, als sich ein Schiffsjunge nach unten verabschiedete...


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