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Teil des römischen Festungsturmes Mosaike schmücken den Gang zur Kirche

In der Altstadt von Kairo kommen wir über die Ruinen eines römischen Festungsturmes zur Kirche der Heiligen Jungfrau. Oder, wie die Ägypter sagen, zur El-Muallaqa (die Hängende), weil sie über dem ehemaligen Südwesttor der römischen Festung schwebt. Im 7. Jahrhundert erbaut, wurde die koptische Kirche im 11. Jahrhundert für 300 Jahre der Sitz des Patriarchen.
Nach einigen Erweiterungen und Umbauten besitzt die Kirche heute zwar ein unsymmetrisches Kirchenschiff und finden sich selbst islamische Elemente innerhalb der Anlage, dafür aber ist die Kirche bis heute sehr gut erhalten.

Kirche der Heiligen Jungfrau von Maria in der ältesten koptischen Kirche von Kairo

Heute bildet die koptische Kirche eine Art Ruheinsel inmitten des hektischen Treibens auf Kairos Straßen. So lassen auch wir den Lärm hinter uns zurück, als wir in den schmalen, aber schönen Eingangsbereich mit Palmen, kleinem Springbrunnen und islamisch geprägten Ornamenten kommen.
Im Gegensatz zur jüdischen Ben-Esra-Synagoge (sie soll an der Stelle stehen, an welcher Moses als Baby gefunden wurde) darf hier fotografiert werden. Was sich wirklich lohnt. Denn wie der kleine Garten, so ist auch das Kirchenschiff liebevoll eingerichtet.
Über das rechte Seitenschiff gelangen wir zu einer Seitenkapelle, in der Fresken aus der Gründungszeit zu sehen sind. Außerdem gibt hier eine Öffnung im Boden den Blick auf die Fundamente der Kirche über der römischen Festung frei.

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rechtes Seitenschiff der koptischen Kirche von Kairo