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Windhoek III

Kudu-Denkmal in Windhoek Uhrturm bei der Fußgängerzone ein alter Häuptling

Als wir die meisten Sehenswürdigkeiten Windhoeks gesehen haben, müssen wir zurück zum Hotel, um wenig später bei der programmgemäßen Stadtrundfahrt die Kirche, die Alte Feste und den Tintenpalast nochmals zu sehen. Immerhin aber zeigt uns Sydney einen Stein (nahe der Kirche (Ostdeutsche Provinzen unvergessen) und erklärt uns, dass wir die Statuen im Park nahe des Tintenpalastes zu ehren zweier Häuptlinge errichtet wurden.

Blick vom Kalahari Sands zur Alten Feste Blick über Windhoek

Bei der anschließenden Rundfahrt kommen wir durch die Außenbezirke Windhoeks. War diese bis zur Unabhängigkeit von Südwestafrika durch die Politik der Apartheid in strikt nach Rassen getrennte Viertel eingeteilt, so werden die Bewohner inzwischen durch wirtschaftliche Kriterien getrennt. Denn einmal in einem der armen Viertel gelandet, gelingt es kaum einem Vertreter der Nama, Ovambo oder Herero, in eines der ehemals rein weißen Viertel umzuziehen. Sydney aber lacht, als wir bei einem dieser Weißen-Viertel vorbeikommen: “Dort hinten steht mein Haus - ein Alptraum für die Weißen.”

Fußgängerzone in der Post Street Mall in der Christus Kirche

Möglichkeiten zum Aussteigen gibt es während der Fahrt leider kaum. Abgesehen von einem Halt bei einem Hotel, in dem ein Jahr zuvor die Miss World gekürt wurde.
So also brechen wir am Mittag ein zweites Mal zu Fuß auf, um uns die Fußgängerzone, das Kudu-Denkmal und das Namibia Crafts Centre anzuschauen.
Gut, in die Kneipe “Zum Wirt” haben wir auch kurz reingeschaut. Weil uns sofort der Gestank alten Brat- und Frittierfetts, gemischt mit Zigarettenqualm und anderen schlechten Gerüchen entgegenschlug, sind wir aber nur durchgelaufen und haben den Übergang zur Gartenwirtschaft genutzt, um wieder zurück zur Independence Avenue zu laufen. Nein, eine solche Kaschemme brauchen wir nun wirklich nicht im Urlaub.

Deutsches (Auto-) Erbe vor der Roman Catholic Cathedral

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© Lars Freudenthal

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