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Namibia Rundreise |
Einst war das Swakopmund-Hotel der Bahnhof der aufstrebenden, deutschen Kolonialstadt. Da die Namibier jedoch nur selten mit dem Zug fahren, wurde der Bahnhof später zu einem Hotel umgebaut. So gesehen, übernachten wir in der Bahnhofsmission. Und was für eine! Gilt das Hotel doch längst als die beste Adresse in dem Seebad. Schön finden wir dabei, dass die Flügel und der Trakt mit den meisten Zimmern im Stil des alten Bahnhofsgebäudes errichtet wurden.


Auch schön finden wir den Pool. Er ist zwar am ersten Abend wegen Malerarbeiten gesperrt und am zweiten Tag zu kühl für ein Bad, dem Innenhof aber verleiht er eine angenehme Stimmung. Ein paar Schritte weiter lädt das Restaurant zum Verweilen ein. Es bietet recht vielen Gästen Platz, ist aber zugleich verwinkelt, sodass wir uns nicht wie in einem riesigen Schuppen vorkommen. Eigentlich wollten wir hier ja nicht essen. Aber da das Brauhaus am ersten Abend ausgebucht war, müssen wir hierher ausweichen.



Was mir nicht allzu schwer fällt. Denn die Auswahl am Büffet ist einfach genial. Neben einigen Sorten Fleisch gibt es jede Menge Fisch, Garnelen, Muscheln und Krebsfleisch, zig Sorten Gemüse und Beilagen sowie eine große Auswahl an leckeren Desserts und Obst. Viele Sachen werden dabei direkt am Büffet zubereitet. Das dauert zwar ein paar Minuten, lohnen tut sich das Warten aber auf jeden Fall. Zudem brauchte es nur einen kleinen Hinweis, damit das Personal die etwas zu kühle Klimaanlage wärmer einstellte.

Einfach nur toll finden wir schließlich unser Zimmer. Oder ist es eine Suite? So genau lässt sich das nicht erkennen. Wohl aber steht eine Schale mit Obst, verschiedenen Pralinen, ein Glas mit Nüssen, eine kleine Flasche Rotwein und eine für unseren Geschmack nicht ganz so leckere, dafür aber interessante Auswahl an Dörrfleisch für uns bereit. Warum für uns beide nur ein Glas bereit steht und es von den einzelnen Sachen immer genau drei Sachen gibt? Keine Ahnung. Aber streiten müssen wir uns deswegen auch nicht.

Witzig ist, dass neben der Tür ins Hotel eine zweite Tür direkt in den Hof führt. Mit anderen Worten: es sind nur ganz wenige Schritte zum in den Garten, zum Frühstück. und Abendessen
Einzig einen Adapter für die Steckdose kriegen wir keinen. Erst später merken wir, dass wir den auch nicht brauchen. So reicht es, einfach ein wenig an der Steckdose neben dem Waschbecken herumzufummeln, um die Akkus aufladen zu können, während wir selbst uns in das gemütlich Bett kuscheln.

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