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Straße beim Kuisen-Canyon Hügellandschaft beim Kuiseb

Im Gegensatz zum Fish River und Sesriem ist der Kuiseb-Canyon keine richtige Schlucht. Auf der Fahrt dorthin erfahren wir, dass das an der Sprache der San liegt, welche für Schlucht, Klamm und Tal dasselbe Wort nimmt.
Wohl aber kommen wir durch eine Hügellandschaft, die uns immer neue Einblicke über die vielen Kuppen und Seitentäler gibt. Und außerdem zu zwei Kudus, welche wenige Meter von der Straße entfernt wie bestellt in der Landschaft stehen. Wow! Damit hatten wir nicht gerechnet.

Blick über die Hügel bei Kuiseb auch interessant
Kuiseb-Canyon

Auf einer Anhöhe hält Jayjay den Bus schließlich. Es ist windig. Um nicht zu sagen, uns fegt ein Sturm um die Ohren.
Das jedoch kann uns nicht daran hindern, unseren Blick bis in die Weite der Namib schweifen zu lassen.
Was wir nicht wissen: während wir oberhalb des Kuisebs stehen, befördert der Ostwind Tonnen an Staub und Sand aus der Wüste bis nach Swakopmund.

Annette ist auch da.

Einst war die karge Gegend am Kuiseb Zuflucht für die Geologen Henno Martin und Hermann Korn. Beide wollten am Völkermord der F*sch*st*n nicht teilnehmen. Um selbst vor Verfolgung sicher zu sein, zogen sie sich hierher zurück und flüchteten, als sie interniert werden sollten. Als der Kuiseb bei Carp Cliff austrocknete, mussten sie diese Stelle nach 2,5 Jahren allerdings wieder verlassen und eine neue Zufluchtsstätte suchen.

Blick hinunter zum Kuiseb-Fluss Blick in den Kuiseb-Fluss

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