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eine der vielen endlos geraden Straßen Kinder

Nachdem wir zur Mittagszeit Tsumeb durchqueren, halten wir als nächstes beim Hoba-Meteoriten. Auf den Weg vom Bus zum Meteoriten können wir uns ausmalen, wie groß der rund 55 Tonnen schwere Brocken ist. Denn so gewaltig der Meteorit sein mag, rechnet man mit einer Dichte von etwas über als acht Gramm pro Kubikzentimeter, schrumpft der Stein gedanklich bereits auf 7 Kubikmeter zusammen. So ist der Hoba-Meteorit tatsächlich nur einen Meter dick und hat einen Flächendurchmesser von nur knapp drei Metern. Und doch ist er der wahrscheinlich zweitgrößte Meteorit der Welt.

schschschschschsch.... (platsch) Namibische Gärtnerei Annette beim Hoba-Meteoriten

Als der Meteorit in den 20er Jahren auf der Farm Hoba-West entdeckt wurde, hätte man ihn gerne abtransportiert. 55 Tonnen aber lassen sich nun doch nicht so leicht wegschaffen - vor allem, wenn es nicht einmal gut befestigte Straßen in der Umgebung gibt. Dafür aber hat sich der Fundort mit der Zeit zu einer beliebten Sehenswürdigkeit entwickelt. Der Boden wurde abgegraben und rund um den Meteoriten eine Art kleines Amphitheater geschaffen.
Nach der Erschließung mit Toiletten und Grillplätzen war es schließlich an der Zeit, ein Schild aufzustellen, das vor herabfallenden Meteoriten warnt. Sollten Sie ein seltsames Geräusch weit oben am Himmel hören, spucken Sie also am besten schnell auf den Boden, damit der Meteorit ins Wasser fallen kann...

Blüte am Rande
Hoba-Meteorit

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