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Namibia Rundreise

Gamedrive in die Kalahari

Kameldornakazien (Acacia erioloba) in der Kalahari
Fuchsmanguste (Cynictis penicillata)

Verteilt auf drei große Jeeps, fahren wir in die Kalahari. Naja, zumindest in einen kleinen Teil der Halbwüste, die sich von Südafrika über Botswana und Namibia bis nach Angola erstreckt. Der erste Halt ist bei einer Kameldornakazie. Früchte sind hier keine sehen, da diese von den Tieren gefressen werden. Dafür aber ein riesiges Nest der Siedlerwebervögel, unter welchem die Äste zusammenbrechen drohen. Dass dies hin und wieder passiert, beweisen Heuhaufen, die verlassen am Boden liegen.

Kalahari - Steppe
Kalahari
Vortrag auf Sprache der San

Wir aber wollen ja Tiere sehen. Und wenig später ist es dann endlich soweit, als sich ein zwei Fuchs-Mangusten am Wegrand blicken lassen.
Dann halten wir erneut bei einer Pflanze. Das heißt, nur bei dem, was von ihr übrig geblieben ist. Denn leider ist der Teufelsdorn von einem Tier kaputt gemacht worden. Um mit dem Klang der einheimischen Sprache vertraut zu werden, hören wir dafür den Vortrag sowohl auf Deutsch wie auch in der Sprache der San. Ist ja auch interessant.

Frucht der Kameldornakazie (Acacia erioloba)

Fast schon befürchte ich, dass wir jetzt von einem Gestrüpp zum nächsten gekarrt werden. Zum Glück aber belässt es unser Führer bei diesen beiden Pflanzen. Und bald danach entdecken wir dann auch endlich die ersten Oryx Antilopen und Springböcke, die an ein Känguru erinnern, wenn sie in die Höhe springen. Die ersten Tiere sind zwar noch recht weit von uns entfernt. Aber das kann unsere Aufregung kaum bremsen. Denn wir sind auf Safari und haben Springböcke gesehen! Erst später erfahren wir, dass der Springbock auch als Haustier bezeichnet wird, da er eigentlich überall in Namibia anzutreffen ist. Egal.

Stacheln der Kameldornakazie
Oryx Antilope

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© Lars Freudenthal