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Zu welcher Jahreszeit waren wir in Namibia?
Wie sieht es mit Travellerchecks, Geld und Visa-Card aus?
Wie sieht es mit Malaria aus?
Was für eine Kamera/Zubehör hatten wir dabei?
Strom/Spannung/Streckdose und Adapter?
Wie ist das Essen in Namibia?
Welche Erfahrungen haben wir mit dem Veranstalter gemacht?

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Zu welcher Jahreszeit waren wir in Namibia?
Anfang bis Mitte Juli, also mitten im namibischen Winter.

Sind Travellerchecks von Vorteil?
Travellerchecks braucht man nicht. Am Flughafen sollte man genug Geld tauschen, um bei einer Rundreise über den Fish River Canyon bis nach Swakopmund zu kommen. In unserem Fall waren das 150 Euro. Die hätten auch bis zum Ende der Reise gereicht, wenn wir konsequent mit Visa gezahlt haben. Die Leitungen im Land sind zwar teils schlecht, das Zahlen mit Karte war aber dennoch in jeder Lodge möglich.

Wie sieht es mit Malaria aus?
Namibia besteht weitgehend aus Halbwüsten und Wüsten, Etosha ist eine Tonsalzpfanne. Das alles sind denkbar schlechte Lebensräume für Mücken. Wohl aber gibt es Schlangen, die eine reale Gefahr darstellen. Mal kurz hinter einem Busch zu verschwinden, sollte man daher vermeiden.

Was für eine Kamera/Zubehör hatten wir dabei?
Zur Ausrüstung zählten die Canon Eos 400D mit dem Objektiv Efs 17-85 mm und ein Tele mit 70 bis zu 300 mm und Bildstabilisator (die Kamera hat einen Verlängerungsfaktor von 1,6, entspricht also bis zu 480 mm Brennweite). Es hat sich gelohnt, denn auch wenn die Tiere zum Teil recht nah sind, mit einem Tele sind sie es erst recht. Ebenfalls gelohnt hat sich, ein leichtes Stativ mitzunehmen, da wir doch einige Male außerhalb unserer Reisegruppe unterwegs waren.
Sinn macht ein Polfilter, um mehr Farbe in den Himmel zu bekommen. Wichtiger ist jedoch ein UV-Filter bzw. Skylight. Schon allein, um die Linse vor Dreck und Fett zu schützen. Staub hatten wir eigentlich nicht soviel. Ausnahme ist die Düne Nr. 45, auf der an einen Wechsel nicht zu denken ist (Kamera in die Tüte und nur fürs Foto rausholen). Bei den Landschaftsbildern sind tatsächlich viele nach 10 Uhr entstanden. Die schönsten, wie beim Spaziergang zur Versteinerten Düne, sind aber am späten Nachmittag entstanden. Die Bilder am Sossusvlei, beim Köcherbaumwald, auf der Epako Game-Drive-Lodge, in der Kalahari, am Fish River Canon sind zumeist früh morgens oder gegen Abend aufgenommen worden.

Strom/Steckdosen/Steckdosen und Adapter?
Steckdosen gibt es in allen Lodges. Teils reicht es, die Sperre mit einem dünnen Kugelschreiber aufzuheben, um die Akkus aufladen zu können, teils gibt es passende Adapter im Zimmer. In den anderen Fällen kann man sich an der Rezeption einen passenden Adapter ausleihen (mein Weltadapter passte leider nicht). Einen Adapter würde ich deshalb nicht mehr mitnehmen. Im Zweifelsfall können Sie vor Ort einen kaufen. Der passt dann wenigstens garantiert. Probleme mit der Netzspannung hatten wir keine.

Wie ist das Essen in Namibia?
Das Frühstück ähnelt sehr dem deutschen Frühstück. Grund ist, dass die Namibier während der kurzen Kolonialzeit die deutsche Backkunst lieb gewonnen haben. Bäckereien mit Meisterbrief aus Deutschland sind damit keine Seltenheit.
Mittags haben wir meistens ausfallen lassen, um mehr zu sehen und auch, weil das Essen abends in der Regel reichlich ist. Spezialität des Landes sind natürlich Wildgerichte wie Gemsbock (Oryx), Kudu (etwas zäh) und Springbock. Gemsbock und Springbock schmecken nicht so säuerlich wie unser Wild. Das Abendessen hat bei uns meist um die 12 Euro gekostet. Ein Tellergericht lag bei etwa 8 Euro.

Welche Erfahrungen haben wir mit dem Veranstalter gemacht?
Unsere Erfahrungen mit Berge & Meer waren bisher eigentlich immer gut bis sehr gut.
In Namibia ist ein wenig ein Problem, dass es im Juli/August recht früh dunkel wird. Dadurch kann es im Programm mal ein wenig knirschen. Unser Reiseleiter hat das aber, wie wir finden, sehr gut gelöst.

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© Lars Freudenthal