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Namibia Rundreise |
Zu welcher Jahreszeit waren wir in Namibia?
Welche Erfahrungen haben wir mit dem Veranstalter, Berge & Meer, gemacht?
War die Reise ihr Geld wert und wo kann man diese buchen?
Wie sieht es mit Travellerschecks, Geld und Visa-Card aus?
Wie sieht es mit Malaria und Malaria-Profilaxe aus?
Was für eine Kamera, Zubehör hatten wir dabei?
Strom, Spannung, Steckdose und Adapter?
Wie ist das Essen in Namibia?
Wie haben wir das mit der Kleidung und dem Wechsel von kalt am Morgen und warm am Nachmittag gemacht?
Wie haben wir das mit dem Wasser für unterwegs geregelt?
Gab es gefährliche Situationen in Windhoek?
Zu welcher Jahreszeit waren wir in Namibia?
Anfang bis Mitte Juli, also mitten im namibischen Winter.
Welche Erfahrungen haben wir mit dem Veranstalter gemacht?
Unsere Erfahrungen mit Berge & Meer waren bisher immer gut bis sehr gut.
In Namibia ist ein wenig ein Problem, dass es im Juli/August recht früh dunkel wird. Dadurch kann es im Programm mal ein wenig knirschen. Unser Reiseleiter hat das aber, wie wir finden, sehr gut gelöst.
Die Reisegruppe hatte eine Stärke von etwa 40 Teilnehmern - dadurch hat man mit Sicherheit welche dabei, die die Veranstaltung bremsen, am Nörgeln sind, ständig auf Toilette müssen oder sonst wie unangenehm auffallen. Auf der anderen Seite kann man die Gesprächspartner dadurch wechseln und findet eigentlich immer jemanden, mit dem gut klar kommt. Wir hatten bei einer anderen Rundreise schon mal mit einer Gruppe Pech, die aus lediglich zehn Teilnehmern bestand.
War die Reise ihr Geld wert und wie kann man diese buchen?
Ganz klar ja, weil die Unterkünfte zum Beispiel genauso gut sind wie die der anderen Veranstalter - was die Bilder, die wir von den Lodges aufgenommen haben, zeigen. Die Namibia-Reise ändert sich alle halbe Jahr ein klein wenig. Die meisten Sachen, die wir gesehen haben, sind aber immer im Programm. Aktuell kommt “Höhepunkte Namibia” (Katalogname), “Namibia - ein Land voller Kontraste” (Bezeichnung im Internet) unserer Rundreise am nächsten. Im Internet ist die Reise 45 Euro teurer. Dies entspricht der Flugticketgebühr, welche bei den Preisangaben im Katalog noch hinzu gerechnet werden muss.
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Wenn Sie unseren Aufwand mit den Reiseberichten unterstützen möchten und Sie sich für Berge & Meer entscheiden, würden wir uns freuen, wenn Sie Ihre Reise über den nachstehenden Gutschein buchen. Abgesehen davon, dass Sie dafür 50 Euro auf Ihre Buchung angerechnet bekommen, ändert sich dadurch preislich nichts für Sie, uns aber ermöglicht es, noch mehr Zeit in den Aufbau unserer Homepage zu investieren. Herzlichen Dank dafür, Annette und Lars. |
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Bei der Buchung geben Sie einfach den Gutscheincode 5357BD5I67B1Y4QE ein. Der Gutschein ist bis zum 31.03.2012 auf ausgewählte Reisen nach Namibia, Thailand, Ägypten, Türkei und die USA gültig und kann pro Buchung einmal eingelöst werden. Er ist mit anderen Rabatten kombinierbar. Auf bereits getätigte Buchungen ist leider keine Anrechnung möglich. Die Barauszahlung ist natürlich ausgeschlossen. |
Sind Travellerschecks von Vorteil?
Travellerschecks braucht man keine. Am Flughafen bei Windhoek sollte man genug Geld tauschen, um bei einer Rundreise über den Fish River Canyon bis nach Swakopmund zu kommen. In unserem Fall waren das 150 Euro. Diese hätten auch bis zum Ende unserer Rundreise gereicht, wenn wir konsequent mit Visa gezahlt hätten. Die Leitungen im Land sind zwar teils schlecht, das Zahlen mit Karte war aber in jeder Lodge möglich. Daheim haben wir kein Geld getauscht, da der Kurs bei unseren Banken schlechter ist als vor Ort. Inzwischen sind wir dazu übergegangen, das Geld per Visa- oder EC-Karte vom Sparkasse Girokonto direkt am Automaten zu holen, sodass wir kaum noch Bargeld mit in Urlaub nehmen.
Wie sieht es mit Malaria aus?
Namibia besteht weitgehend aus Halbwüsten und Wüsten, Etosha ist eine Tonsalzpfanne. Das alles sind denkbar schlechte Lebensräume für Mücken. Auf die teure, schädliche und oft mit heftigen Nebenwirkungen verbundene Malaria-Profilaxe haben wir also verzichtet. Wer bei seiner Namibiareise in den Nordosten ins Caprivi-Gebiet, zum Kanwango oder Kunene fährt, sollte die Profilaxe mitzunehmen. Doch auch hier würden wir das Medikament nicht im Voraus nehmen, da die Gefahr viel zu groß ist, dass man sich damit den Urlaub verdirbt.
Wohl aber gibt es Schlangen, die eine reale Gefahr darstellen. Mal kurz hinter einem Busch zu verschwinden, sollte man daher vermeiden. Wer einen Stein umdreht, sollte mit einem Skorpion rechnen, der das gar nicht mag. Weitere Informationen zu gesundheitlichen Risiken in Namibia gibt das Auswärtige Amt.
Was für eine Kamera, Zubehör hatten wir dabei?
Zur Ausrüstung zählten die Canon Eos 400D mit dem Objektiv Efs 17-85 mm und ein Tele mit 70 bis zu 300 mm und Bildstabilisator (die Kamera hat einen Verlängerungsfaktor von 1,6, entspricht also bis zu 480 mm Brennweite). Es hat sich gelohnt, denn auch wenn die Tiere zum Teil recht nah sind, mit einem Tele sind sie es erst recht. Ebenfalls gelohnt hat sich, ein leichtes Stativ mitzunehmen, da wir doch einige Male außerhalb unserer Reisegruppe unterwegs waren.
Sinn macht ein Polfilter, um mehr Farbe in den Himmel zu bekommen. Wichtiger ist jedoch ein UV-Filter bzw. Skylight. Schon allein, um die Linse vor Dreck und Fett zu schützen. Staub hatten wir eigentlich nicht soviel. Ausnahme ist die Düne Nr. 45, auf der an einen Wechsel nicht zu denken ist (Kamera in die Tüte und nur fürs Foto rausholen). Bei den Landschaftsbildern sind tatsächlich viele nach 10 Uhr entstanden. Die schönsten, wie beim Spaziergang zur Versteinerten Düne, sind aber am späten Nachmittag entstanden. Die Bilder am Sossusvlei, beim Köcherbaumwald, auf der Epako Game-Drive-Lodge, in der Kalahari, am Fish River Canon sind zumeist früh morgens oder gegen Abend aufgenommen worden.
Strom, Spannung, Steckdosen und Adapter?
Steckdosen gibt es in allen Lodges. Teils reicht es, die Sperre mit einem dünnen Kugelschreiber aufzuheben, um die Akkus aufladen zu können, teils gibt es passende Adapter im Zimmer. In den anderen Fällen kann man sich an der Rezeption einen passenden Adapter ausleihen, wobei man am besten gleich beim Einchecken danach fragt, weil diese nicht in ausreichender Menge verfügbar sind. Mein Weltadapter passte leider nicht. Einen Adapter würde ich daher nicht mehr mitnehmen. Im Zweifelsfall kann man vor Ort einen kaufen. Der passt dann wenigstens garantiert. Probleme mit der Netzspannung hatten wir keine.
Wie ist das Essen in Namibia?
Das Frühstück ähnelt sehr dem deutschen Frühstück. Grund ist, dass die Namibier während der kurzen Kolonialzeit die deutsche Backkunst lieb gewonnen haben. Bäckereien mit Meisterbrief aus Deutschland sind damit keine Seltenheit.
Mittags haben wir meistens ausfallen lassen, um mehr zu sehen und auch, weil das Essen abends in der Regel reichlich ist. Spezialität des Landes sind natürlich Wildgerichte wie Gemsbock (Oryx), Kudu (etwas zäh) und Springbock. Gemsbock und Springbock schmecken nicht so säuerlich wie unser Wild. Das Abendessen hat bei uns meist um die 12 Euro gekostet. Ein Tellergericht lag bei etwa 8 Euro.
Wie haben wir das mit der Kleidung und dem Wechsel von kalt am Morgen und warm am Nachmittag gemacht?
Da die Temperaturunterschiede im Tageslauf erheblich sind, empfiehlt es sich, die Zwiebeltechnik anzuwenden. Wenn wir nochmals nach Namibia reisen, werden wir mit Sicherheit Shirts von Icebreaker (no stink) dabei haben. Diese haben den Vorteil, dass sie sehr leicht sind und mehrere Tage lang getragen werden können - wir haben die Icebreakter-Hemden bei Wanderungen auf den Kapverden getestet und danach mehrere nachgekauft, auch langärmelige in verschiedenen Stärken. Zusammen mit der normalen Funktionskleidung ist man dann bestens gerüstet. Auch von Vorteil sind leichte, winddichte und atmungsaktive Jacken, die nicht allzu viel Platz im Gepäck brauchen.
Wie haben wir das mit dem Wasser für unterwegs geregelt?
Zu Beginn der Reise hat unser Reiseleiter einen Supermarkt angefahren, in dem wir uns mit vielleicht sechs Liter Wasser eingedeckt haben. Da ich mich nicht daran erinnern kann, auf der Reise auch nur einmal Durst gelitten zu haben, sollte es kein Problem sein, sich während der Fahrt mit Getränken einzudecken. Da es zwischen Sommer und Winter große Unterschiede gibt, ist es am besten, den Reiseleiter zu fragen, was er empfiehlt.
Gab es gefährliche Situationen in Windhoek?
Wir sind in die Kneipe (Kaschemme) "Der Wirt" vorne rein und hinten, auf dem Weg zum Biergarten, gleich wieder rausgegangen, weil uns da gar nicht wohl war. Ansonsten haben wir uns in Windhoek nur im Zentrum alleine aufgehalten, wo dies kein Problem ist. In die Außenbezirke geht man als Urlauber in der Regel nicht. Bei der Stadtrundfahrt gibt es so gut wie keinen Halt außerhalb des Zentrums. Das hat seine Gründe.
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