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Mittags kommen wir beim Camp Halali an. Auf das Essen verzichten wir und laufen stattdessen zum Moringa Wasserloch. Es sind zwar ein paar Meter, sich die Beine nach der langen Busfahrt auf dem Spazierweg zu vertreten, ist aber sicher nicht verkehrt.
Die letzten rund 200 Meter sind für Fahrzeuge (zum Glück) gesperrt, womit schon mal der Lärm der Motoren zurückbleibt. Einzig eine Gruppe Italiener gibt sich auf dem Weg zur Aussichtsplatte recht mitteilungsbedürftig. Bis schließlich ihr Reiseleiter für Ruhe sorgt.

Impala Antilope Burchell-Zebras

Oben angekommen, sehen wir zunächst nur ein paar Springböcke am Wasserloch. Dafür aber ist es hier tatsächlich still, obwohl einige Besucher zugegen sind. Doch wir werden belohnt. Denn nachdem sich erst ein kleiner Vogel, ein Kurzzehenrötel, von allen Seiten zeigt, kommt eine Herde Zebras zur Wasserstelle. Sie laufen immer nur wenige Schritte, verharren dann auf der Stelle und checken immer wieder die Lage. Sicher wittern sie uns. Die Gefahren, nach denen sie suchen, aber sind andere.

Kurzzehenrötel
zwei Kudu-Bullen

Völlig unbekümmert traben hingegen erst zwei und etwas später vier Warzenschweine durch das Dickicht zum Wasser. Ob sie wissen, dass ihnen hier keine Gefahr droht? Oder setzen sie auf ihre Schnelligkeit und die Hoffnung, dass sich eventuell vorbeistreifende Löwen zuerst auf eines der größeren Tiere stürzen?

kleines Hörnchen beim Moringa-Wasserloch Kudu

Nach den Zebras (wenn sie länger Zeit einfach nur dastehen, kann man sie glatt vergessen) kommt eine Herde Impala Antilopen zum Moringa Wasserloch. Sowie zwei Kudu-Bullen, die schönsten, die wir während unserer ganzen Reise durch Namibia sehen. Und dann sind da ja auch noch die Eichhörnchen, die am Rand der Aussichtsplattform herumlaufen, an der Wasserleitung oberhalb des Wasserlochs trinken oder in einer der vielen kleinen Höhlen verschwinden.

Warzenschweine am Moringa-Wasserloch

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