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Freiluftmuseum Kolomenskoje |
Nach der Hektik im Zentrum fahren wir mit der Metro (Linie 2) bis zur Station Kolomenskaja, um im Freiluftmuseum Kolomenskoje ein wenig Ruhe zu schnuppern. Der Weg von der Station ist eigentlich ganz leicht: bei der Ankunft den Ausgang in Fahrtrichtung nutzen, dann links durch die Unterführung und an deren Ende nach rechts abbiegen und noch zehn Minuten laufen. Schon ist man beim Eingang zum Freiluftmuseum. Und hält man sich - wie wir - nicht daran und läuft die Unterführung zur falschen Seite hoch und also in die genau entgegengesetzte Richtung, kann man ja immer noch eine junge Russin fragen...


Nachdem wir einen etwas tristen Platz überquert haben und uns leicht bergauf, vorbei an ein paar großen Wohnblocks, orientieren, kommen wir aber dann doch in Kolomenskoje an. Eintritt müssen wir keinen zahlen. Sehr Praktisch finden wir, dass sich wenige Meter hinter dem Erlösertor (am Eingang) ein Übersichtsplan befindet, sodass die meisten Gebäude ohne große Probleme zu finden sind. Wohl gemerkt, die meisten, denn für die eingetragenen Holzgebäude sind wir gleich mehrere Runden gelaufen, ohne sie alle entdecken zu können.


Zuvor aber schlendern wir durch die Lindenallee bis zur Kirche der Gottesmutter von Kasan. Sie zählt zweifellos zu den schönsten Kirchen außerhalb des Moskauer Gartenrings. So heißt es auch in unserem Reiseführer: “Die azurblauen Kuppeln mit den goldenen Sternen glänzen selbst dann, wenn sie nicht von Sonnenstrahlen erhellt werden.” Nun gut, auf die Wolken am Himmel könnten wir dennoch gerne verzichten. Dank des nicht ganz optimalen Wetters sind dafür aber die Bänke im Bereich der Kirche frei, sodass wir zumindest eine kleine Pause einlegen können, bevor wir in den Hauptteil des Museums gehen.



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