|
Reisebericht Moskau |


Einigermaßen gestärkt, schlendern wir weiter in Richtung des Außenministeriums. Dabei empfiehlt unser Reise Know-How einen Abstecher zum Melnikow-Haus. Die Abzweigung dorthin, nahe des abweisend wirkenden Wachtangow-Theaters, finden wir noch, ein “wabenartiges, einem Getreidesilo” ähnelndes Gebäude können wir aber nicht eindeutig ausmachen. Da die Ecke zudem verlassen und etwas unheimlich wirkt, kehren wir um zur Fußgängerzone und schauen uns stattdessen das hellblaue Puschkin-Wohnhausmuseum an.


Zuletzt zieht es uns zur Stalin-Kathedrale, wie der Baustil des Außenministeriums auch genannt wird. Hübsch sieht dabei wahrlich anders aus. Das ist aber wohl auch nicht der Zweck des Gebäudes. Nein, es sollte düster, bedrohlich und überragend wirken und die Besucher allein durch seine Architektur einschüchtern. Es ist den Baumeistern gelungen. Und doch konnten sie nicht verhindern, dass sich in Sichtweite heute wenigstens zwei Filialen der amerikanischen Botschaft befinden, sprich: Mc Doof.



|